Kärnten sagt "Stopp" den Verkehrstoten

Antrittsbesuch des neuen Gendarmerie-Verkehrschefs Adolf Winkler bei LR Dörfler - Gendarmerie und Verkehrsabteilung des Landes wollen gemeinsam den Kampf für mehr Verkehrssicherheit aufnehmen -Menschrechtspreisträger will Bewußtseinsbildung und intelligente Verkehrsüberwachung forcieren

Klagenfurt (LPD) - Den gemeinsamen Kampf für mehr Verkehrssicherheit wollen Land Kärnten und Gendarmerie weiterführen bzw. noch stärker aufnehmen. Das wurde heute vom neuen Leiter der Verkehrsabteilung der Gendarmerie Major Adolf Winkler (seit 1. Juli) und Landesrat Gerhard Dörfler bekräftigt. Der neue Chef der Verkehrsgendarmerie legte in Begleitung von Landesgendarmeriekommandant Brigadier Willibald Liberda bei seinem Antrittsbesuch am Arnulfplatz besonderen Wert auf positive und gute Zusammenarbeit mit der Verkehrsabteilung des Landes.

Verkehrslandesrat Dörfler und Major Winkler als Nachfolger von Oberst Adolf Reiter wollen vor allem ein "Stopp" den viel zu vielen Menschenopfer auf Kärntens Straßen, denn der Anstieg seit dem vergangenen Jahr ist dramatisch. Waren es 2001 noch 24 Verkehrstote so sind es heuer bis jetzt schon 41 - allein der Juni-Vergleich läßt aufhorchen: gegenüber zwei im Vorjahr mußten im diesjährigen Juni neun Menschen ihr Leben auf den heimischen Straßen lassen.

Mit Schwerpunktaktionen des Landes und der Gendarmerie soll diesem traurigen Umstand Einhalt geboten werden. Weitere Themen der Unterredung bzw. für Handlungsbedarf in dieser Richtung waren "intelligente Verkehrsüberwachung" und Bewußtseinsbildung für mehr Sicherheit, zum Beispiel an Hand der Gurtenpflicht. Winkler (39) ist gebürtiger Gailtaler und war zuletzt Stellvertretender Bezirkskommandant von Villach. Er gehörte zudem der Menschenrechts-Arbeitsgruppe der Kärntner Gendarmerie an, die im Jahr 2000 mit dem Menschenrechtspreis des Landes Kärnten ausgezeichnet wurde. (Schluss)

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031211 Jul 02

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