MURAUER BEGRÜSST ENTSCHEIDUNG FÜR DEN EUROFIGHTER

Abfangjäger-Nachbeschaffung ist ein weitreichendes Zukunftsprojekt, das etwa 60 Prozent des Anschaffungspreises in das Budget zurückbringen wird

Wien, 3. Juli 2002 (ÖVP-PK) Die Entscheidung für den Eurofighter Typhoon begrüßte heute, Mittwoch, ÖVP-Wehrsprecher Abg. Walter Murauer ausdrücklich. Neben der Sicherstellung der Luftraumüberwachung bringe diese Beschaffung Gegengeschäfte in der Höhe von 200 Prozent mit sich, wovon etwa 60 Prozent des Anschaffungspreises direkt in das Budget zurückfließen werden. ****

"Österreich hat nun endlich seiner nationalen und internationalen Verpflichtung Rechnung getragen und einen für Europa notwendigen österreichischen Sicherheitsschritt gemacht", betonte Murauer. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist für den Wehrsprecher, dass durch die Anschaffung der Eurofighter 3.000 Arbeitsplätze beim österreichischen Bundesheer gesichert werden. Daneben bedeute diese Beschaffung, dass eventuell die Mannesstärke des österreichischen Kontingents der KIOP durch die Bereitstellung von mehr Gerät reduziert werden kann, was dem Bundesheer die Möglichkeit gibt, die Kontrolle der Schengener Grenze bzw. der EU-Aussengrenze weiterhin bestens zu überwachen.

Im Hinblick auf die Finanzierung der Luftraumüberwachungsflugzeuge meinte Murauer: "Es stellt sich hier nicht die Frage, statt welcher anderer Investitionen diese Flugzeuge beschafft werden, sondern es geht vielmehr darum, unsere Sozialsysteme und unseren Wohlstand abzusichern und dafür braucht man Sicherheit zu Boden wie in der Luft."

Abschließend ging Murauer noch einmal auf die Möglichkeiten und Chancen ein, die sich für die Wirtschaft durch die Kompensationsgeschäfte bieten. "Mich als oberösterreichischen Abgeordneten freut es neben der allgemeinen Wohlfahrtswirkung für die Wirtschaft besonders, dass 20 bis 25 Prozent der Gegengeschäfte allein in die oberösterreichische Wirtschaft einfließen können." (Schluss)

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