Povysil: Vorschläge für Filmfinanzierung Utl: Steuerliche Absetzbarkeit von privatem Risikokapital, Änderung des Glückspielgesetzes und regionale Strukturförderung

Wien, 2002-07-03 (fpd) - "In den letzten 20 Jahren hat nur ein einziger österreichischer Film mehr als 500.000 Zuseher in das Kino gelockt. Wir Freiheitliche wollen aber den Publikumserfolg für diese Branche. Der gute Film fällt nicht vom Himmel, sondern ist teuer. Daher haben wir uns neue Strategien für die Filmförderung einfallen lassen", führte die Obfrau des Kulturausschusses und FPÖ-Kultursprecherin Dr. Brigitte Povysil, heute anläßlich der Filmenquete im Parlament aus. ****

"Wir wollen die steuerliche Absetzbarkeit von privatem Risikokapital für private Investoren, eine Änderung des Glückspielgesetzes, Mittel aus dem ERP-Fonds und regionale Strukturförderung für den Film über Wirtschaftsförderung", erläuterte Povysil .

"Man kann davon ausgehen, daß die Filmbranche zum einen ein europäischer Wachstumsmarkt und zum anderen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist. Der österreichische Kunstfilm ist auf den wichtigsten Festivals weltweit bereits sehr erfolgreich, aber der Kassenerfolg bleibt aus", so die freiheitliche Kultursprecherin. "Die österreichische Bundesregierung ist sich der Bedeutung des Filmschaffens in Österreich als Image- und Identitätsbildung im In-und Ausland sehr wohl bewußt."

"Die österreichische Filmwirtschaft wird nur dann wieder an die Erfolge der Nachkriegszeit anschließen können, wenn wir es schaffen, unsere vorgeschlagenen Maßnahmen umzusetzen. Wir wollen die Finanzierung von Filmen durch private Sponsoren erleichtern, neue Gelder durch Lotto und Toto lukrieren sowie die Vergabepraxis von Bundesmitteln durch das Österreichische Filminstitut überdenken", schloß Povysil. (Schluß)

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