Bundesjugendvertretung: Stopp für Abfangjägerkauf

Kollross: Ist das Sozialprogramm schon abgeschlossen?

Wien (OTS) - Die österreichische Bundesjugendvertretung (BJV), und somit die gesetzliche Vertretung aller Jugendlichen, protestiert gegen den Beschluss des Ministerrates, Abfangjäger anzukaufen.

Der Vorsitzende der BJV, SJÖ-Vorsitzender Andreas Kollross kommentiert den Beschluss mit den Worten: "Das ist eine himmelschreiende Heuchelei. Ist das Sozialprogramm in Österreich bereits abgeschlossen, dass Milliarden für einen sinnlosen Ankauf von Abfangjägern ausgegeben werden können?"

Kollross fordert aufgrund eines Beschlusses der BJV: "Österreich braucht keine Abfangjäger, sondern Investitionen in den Sozial-Bildungs- und Ökologiebereich." Außerdem soll verstärkt Geld in die Friedensforschung und den Ausbau ziviler Friedensdienste investiert werden, wodurch Österreich ein weltweit anerkannter "Zivildienstleistender" werden könnte. "Egal ob nun Eurofighter oder Gripen, jeder Euro der in den Ankauf dafür gesteckt wird, ist ein Euro zu viel", so Kollross weiter.

Kollross mit den Worten der Resolution der BJV: "Friede ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts!" und merkt dazu abschließend an: "Friede kann nicht errüstet, sondern nur durch eine aktive Politik im Sozial- und Bildungsbereich geschaffen werden!"

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OTS0120 2002-07-03/11:40

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