FP-Kabas: Citymaut erinnert frappant an mittelalterlichen Wegezoll!

Wien, 03-07-2002 (fpd) - Auf Ablehnung stößt der jüngste Vorschlag zur Einführung einer Citymaut des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) beim Wiener FP-Landesobmann Mag. Hilmar Kabas. Ein Einführung einer Straßenmaut für das Wiener Stadtgebiet erinnere frappant an den mitteralterlichen Wegezoll, der bereits im Mittelalter zu negativen Auswirkungen führte.

Die Autofahrer wären bereits jetzt die Melkkühe der Nation und die Wiener ganz besonders, denn durch die Einführung des Parkpickerls in den inneren Bezirken und die Autobahnvignette innerhalb Wiens, wären die Autofahrer dieser Stadt bereits jetzt über Gebühr belastet. Es wäre daher nicht einzusehen, warum nunmehr eine neuerliche Belastungswelle auf die leidgeprüfte Bevölkerungsgruppe der Autofahrer zukommen solle.

Als Alternative forderte Kabas heute erneut die Tarife für die öffentlichen Verkehrsmittel zu senken sowie die ungenügend vorhandenen Park & Ride Anlagen auszubauen und vor allem an den Wiener Stadtgrenzen neue Anlagen zu errichten. In diesem Zusammenhang wäre auch eine Kombination von ÖPNV-Jahreskarte und kostenloser P&R-Parkplatz eine denkwürdige Variante, wobei besonderes Augenmerk auf den Ausbau der U-Bahnen in die Wiener Umlandgemeinden gelegt werden müßte.

Vor diesem Hintergrund erscheint es als Notwendig, in die künftigen Verkehrsplanungen das Wiener Umland miteinzubeziehen um das vermehrte Verkehrsaufkommen durch die Einpendler hintanzuhalten. Es wäre daher ein Gebot der Vernunft, alle Denkansätze und Ideen, welche die Einbeziehung des Wiener Umlandes in den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) verfolgen auf ihre Finanzierbarkeit hin zu prüfen und die langfristigen Investitionen mit den jährlichen Kosten, die durch den täglichen Stauwahnsinn auf Wiens Straßen entstehen, aufzurechnen. Längerfristig wäre dadurch sicherlich ein Rückgang des Verkehrsvolumens auf den Wiener Hauptverkehrsrouten zu verzeichnen, so Kabas abschließend. (Schluß) jen

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