Täuschte die FPÖ mit Worthülsen die Österreicher?

Zuviel versprochen - viel zerbrochen! Wien (OTS) - Vor der Nationalratswahl 1999 entstand ein "überparteiliches Personenkomitee zur Erhaltung unseres schönen Österreichs", sein Gründer und Sprecher war Komm. - Rat Franz -Xaver Ludwig. Alle damaligen Mitglieder outeten sich mit Idealismus für eine scheinbar gute Sache. Ihr Ziel war es, verkrustete Machtstrukturen aufzubrechen, korrupte Handlungen, Machtmissbrauch und Privilegien abzuschaffen. Sie kritisierten, dass ein wesentlicher Teil aller Österreicher durch "Undemokraten" ausgegrenzt wird und politisch Andersdenkenden, unrichtigerweise undemokratische Motive unterstellt und sie ins Abseits gestellt werden. Daher sah das Personenkomitee nur einen Weg, die Bevölkerung über Medien in Wien und in Teilen der Oststeiermark, in ganzseitigen Inseraten aufzurufen, "der einzigen unverbrauchten, neuen positiven Kraft in Österreich - der FPÖ -die Chance der positiven Veränderung für Österreich zu geben". Außerdem engagierte sich das Personenkomitee in einer sehr persönlichen Aufklärungskampagne für mehr Demokratieverständnis in Österreich. Den gleichen Vorgang wiederholte das Personenkomitee 2001 bei der Wiener Gemeinderats- und Landtagswahl. Die ganz- seitigen Inserate in den Zeitungen hatten eine Gesamtauflage von rd. 1,200.000 Stk.

Das Personenkomitee hat sich aus Idealismus für unser Land und die FPÖ geoutet, ohne dass seine Mitglieder der FPÖ angehörten. Es entstanden dadurch auch Mitgliedern des Komitees erhebliche Probleme im Privaten- als auch im Geschäftsbereich. Der Erfolg und das Resultat aus damaliger Sicht war, dass die FPÖ 1999 "mit nur 415 Stimmen" in ganz Österreich, vor der ÖVP die 2. politische Kraft in Österreich wurde und in die Bundesregierung einzog. "Wir freuten uns damals sehr über unseren Erfolg und setzten wie viele Österreicher Hoffnungen und große Erwartungen in die FPÖ und ihre politischen Vertreter", sagte Ludwig.

Ludwig, kein Parteimitglied einer österreichischen Partei, daher freier Mandatar und Bezirksrat der Bundeshauptstadt Wien - für den 22. Bezirk - Donaustadt, plagen jedoch berechtigte Zweifel an der damaligen Gründung seines Personenkomitees. "Aus damaliger Sicht war das sicher gut und notwendig". Wahlparolen der FPÖ lauteten:
"Österreich zuerst!", "Versprochen - dann gebrochen!", "Einfach ehrlich, einfach Jörg!" usw. Waren es nur "Worthülsen" ohne ehrlichen Änderungswillen?

Wenn Ludwig an die heutige Situation der Menschen in Österreich denkt, hat sich leider nicht viel zum Positiven verändert. Nur Scheinretuschen für Privilegierte dafür aber für die breite Bevölkerung und die kleinen Wirtschaftstreibenden - unausgewogene Pensionskürzungen, späterer Pensionsantritt, Steuer- und Abgabenerhöhungen sowie neuer Macht miss- brauch, neue korrupte Handlungen, neue verkrustende Machtstrukturen, nicht nachvollziehbare Personalentscheidungen im öffentlichen Bereich, weder fachlich - noch persönlich ausreichende Qualifikationen, aber dafür weit überhöhte Bezüge. Somit entstand eine "neue Parteibuchwirtschaft", nicht aber die versprochene Entpolitisierung, etc. , - oder im 22.Bezirk stimmen die Mandatare der FPÖ gegen einen Antrag, "für mehr Menschlichkeit und weniger Gewalt", - oder die FPÖ wählten bei einer geheimen Abstimmung mit Stimmzettel und Wahlurne demonstrativ vor den Augen des Klubobmannes und anderer Personen, damit man genau sieht was sie gewählt haben, - oder es wird bei der FPÖ vor den Augen des Partei -und Klubobmannes eine geheime Wahl mittels Stimmzettel "an einem Tisch, nebeneinander- sitzend durchgeführt", dass jeder sehen kann was der andere ankreuzelt. oder wenn Ludwig an ein paar Namen denkt wie, Rosenstingl, Forstinger, Schmidt, Zierler, Gaugg, Kreißl, Kabas, Dr. Martin Graf..usw., oder an Vorgänge innerhalb der FPÖ wie z.B. in Wien 21., 22 uns 23 usw., so scheinen sich seine Zweifel zu bestätigen. Ist das die neue Art von Demokratieverständnis der FPÖ, die alles anders und besser machen wollte. "Die FPÖ und ihre Vertreter müssen noch viel lernen und ändern, damit sie sich Vorschußlorbeeren die sie erhielten, auch verdienen können. Die unerfüllten großen Erwartungen und Enttäuschungen der Bevölkerung in die FPÖ, sitzen sehr tief. Für die nächste NR-Wahl, ist mit größter Wahrscheinlichkeit, für die FPÖ die Uhr schon abgelaufen. Das selbstverschuldete Negativimage der FPÖ wieder umzukehren und die durch die FPÖ enttäuschten Wähler wieder zu überzeugen, benötigt aber nicht nur Worthülsen, sondern "ehrliche" Taten, welche die Bevölkerung auch überzeugt.

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OTS0081 2002-07-03/10:52

031052 Jul 02

Komm. - Rat Franz - Xaver Ludwig
Bezirksrat und freier, überparteilicher Mandatar der Bundeshauptstadt Wien, für den
22. Bezirk -Donaustadt
Stellv. Vorsitzender der Bezirksentwicklungskommission und Mitglied des Bauausschusses.
Für Politik der Menschlichkeit - von Menschen für Menschen -, für mehr soziale
Ausgewogenheit und gegen jede Art von Gewalt, Machtmissbrauch und Privilegien in der -
und durch die Politik.

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