Glawischnig: Finanzielle und strukturelle Basis für Film schaffen Utl: Filmbudget auf mindestens 70.000 Euro aufstocken

Wien (OTS) "Der österreichische Film muß endlich eine strukturelle und finanzielle Basis für sein Überleben und seine Weiterentwicklung erhalten. Sonst werden die derzeitigen künstlerischen Erfolge in ganz Europa bald der Vergangenheit angehören", so Eva Glawischnig, stv. Bundes- und Kultursprecherin der Grünen, vor der heute stattfindenden parlamentarischen Filmenquete.

Das Filmbudget des Bundes muß um mindestens 70.000 Euro aufgestockt werden und der Finanzminister muß eine Steuerregelung herstellen, die es privaten AnlegerInnen und interessierten UnternehmerInnen ermöglichen, Kapital in eigenproduzierte Filme zu investieren. "Ohne finanzstarke österreichische ProduzentInnen wird es auch keine vom Staatssekretär gewünschten Koproduktionen geben", so Glawischnig. Notwendig wäre auch in Zusammenarbeit mit Kulturministerin Elisabeth Gehrer eine Bildungsoffensive für Film und Medien zu starten. "Staatssekretär Morak sollte zudem der Expertenmeinung folgen und gezielte Partnerschaften mit anderen kleinen europäischen Ländern sowie den Beitrittskandidaten forcieren" so Glawischnig

Österreichs Filmschaffende stehen international hervorragend da, sie drohen aber vor einem schwarzen Loch zu stehen. Wenn die Regierung nicht handelt, ist sie verantwortlich für die Zerstörung eines der interessantesten Kapitel europäischen Filmschaffens, so Glawischnig.

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