Fischer eröffnet Enquete zum österreichischen Film

Wien (SK) Erfreut zeigte sich Nationalratspräsident Heinz Fischer über das Zustandekommen der parlamentarischen Enquete zum Thema "Die Zukunft des österreichischen Films im europäischen Kontext". Fischer wies in seiner Eröffnungsrede daraufhin, dass es SPÖ-Kultursprecherin Christine Muttonen war, die im Herbst 2001 einen Antrag zur Abhaltung einer parlamentarischen Enquete zur österreichischen Filmförderung einbrachte, der sodann von den Parlamentsparteien einstimmig angenommen wurde. Bei der Enquete, die heute, Mittwoch, im Parlament stattfindet, nimmt neben Gästen aus Deutschland und Dänemark auch der österreichische Regisseur Michael Haneke teil. ****

Von dem am 25. November 1980 beschlossenen
Filmförderungsgesetz gingen "positive Impulse für den österreichischen Film" aus, so der Nationalratspräsident. Die großen internationalen Erfolge österreichischer Filme der jüngsten Vergangenheit, wie etwa Michael Hanekes "Klavierspielerin" oder Ulrich Seidls "Hundstage", dürften jedoch nach Ansicht Fischers nicht dazu verleiten, "sich auf den Lorbeeren auszuruhen und die Defizite zu übersehen". Von dieser parlamentarischen Enquete erhofft sich Fischer "nachhaltige und positive Wirkung" für den österreichischen Film. (Schluss) as

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031029 Jul 02

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