Bundeskartellanwalt stellt ersten Prüfungsantrag

Gaslösung soll unter die Lupe genommen werden Gaslösung soll unter die Lupe genommen werden

Wien (OTS) - Der mit der Reform des Kartellrechts neu installierte Bundeskartellanwalt Dr. Alfred Mair hat gemeinsam mit seinem Stellvertreter Mag. Gustav Stifter den ersten Prüfungsantrag eingebracht. Gegenstand der Prüfung: Der geplante Zusammenschluss aller großen Energieversorgungsunternehmen Österreichs im Bereich des Erdgas-Großkundengeschäfts.*****

Konkret geht es um einen Zusammenschluss von OMV Erdgas, EVN, Wiengas, OÖ-Ferngas, Linz AG und BEGAS. Nach derzeitigem Informationsstand erzielten diese Unternehmen in einzelnen Märkten Marktanteile von bis zu 90%, erläuterte Bundeskartellanwalt Mair. "Die zahlreichen unter hohem Wettbewerbsdruck stehenden österreichischen Unternehmen haben das Recht, Erdgas zu fairen und aufgrund von Wettbewerb entstehenden Preisen beziehen zu können", so Mair.

Mair und Stifter betonten, sie würden in Hinkunft verstärkt dafür sorgen, dass Zusammenschlüsse, bei denen sich Unternehmen in einem geschützten Sektor zusammenschließen wollen, eingehend geprüft würden. Zur Unterstützung dieser Tätigkeit hoffe er auf direkte und konkrete Informationen der von Wettbewerbsverzerrungen betroffenen Unternehmen, so Mair abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

***OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS0065 2002-07-03/10:24

031024 Jul 02

Bundeskartellanwalt
Dr. Alfred Mair
Tel.: (++43-1) 52152-3057
alfred.mair@bmj.gv.at
http://www.bmj.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NJU/OTS