Kaipel: Dieser Abfangjägerkauf ist reine Geldverschwendung

Umfaller von Finanzminister Grasser

Wien (SK) Massive Kritik am Kauf der Abfangjäger übte am Mittwoch SPÖ-Abgeordneter Erwin Kaipel gegnüber dem Pressedienst der SPÖ. "Die 1,8 Milliarden-Euro-Investition ist eine neue gewaltige finanzielle Belastung für die österreichische Bevölkerung. Mit dem ‚Eurofighter' wird das mit Abstand teuerste Flugzeug gekauft, wobei die Sinnhaftigkeit der Anschaffung dieses ‚Kriegsgeräts' selbst von hohen Militärs bezweifelt wird. Und durch diese überteuerte Variante fehlt das Geld z.B. für die nötige Mannausrüstung und den sinnvollen laufenden Betrieb", sagte Kaipel heute gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Da dieses Flugzeug erst ein Prototyp sei, weiß man nicht, was man da wirklich gekauft hat und wie sich diese Abfangjäger in der Praxis tatsächlich bewähren werden. Unklar nach Aussagen von Bundeskanzler Schüssel sei auch die genaue Anzahl der Flugzeuge. Auch die exakten Zahlungsbedingungen seien noch offen. "Man weiß also gar nicht, was man da überhaupt kauft", zeigte sich Kaipel verwundert und empört.

"Finanzminister Grasser ist umgefallen und hat sich den Wünschen seines Ex-Arbeitgebers Magna und damit den Interessen der Wirtschaft gebeugt. Grasser selbst hat immer gesagt, dass die Eurofighter zu teuer sind. Nun kauft er sie mit dem Geld der Steuerzahler und vergrößert damit die bisherige Belastungslawine, mit der diese Bundesregierung die Österreicherinnen und Österreicher bereits beglückt hat, wie z.B. die höchste Steuerquote, Ambulanzgebühren, Besteuerung der Unfallrenten, Studiengebühren und vieles andere mehr. So wichtig eine effiziente Luftraumüberwachung ist, so unverantwortlich ist diese Art der Geldverschwendung. Anstelle dieser überteuerten Abfangjäger sollten die Belastungen der Bevölklerung zurückgenommen und endlich die Sicherung von Arbeitsplätzen angegangen werden", so Kaipel abschließend. (Schluss) up /mm

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