Weniger Motorradunfälle im 1. Halbjahr 2002 - aber: Juli besonders gefährlich!

Wien (OTS) - Im ersten Halbjahr 2002 verunglückten in Österreich laut vorläufiger Auswertung des Innenministeriums 42 Motorradfahrer tödlich. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren 48, im ersten Halbjahr 2000 sogar 63 Todesopfer zu beklagen. "Der Rückgang der Zahl der tödlichen Motorradunfälle ist sicher zu einem Teil auf das schlechte Wetter im Frühling zurückzuführen. Wir hoffen aber auch, dass sich das Sicherheitsbewusstsein vieler Biker verbessert hat. Erkennbar ist jedenfalls, dass sich immer mehr Biker wirklich gute Sicherheitsbekleidung leisten. Eine gute Schutzausrüstung kann aber auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Motorradfahrer im Gegensatz zu Autofahrern über keine Knautschzone verfügen. Eine ausreichende Sicherheitsreserve zur Korrektur eigener und fremder Fehler (ca. 1/4 der tödlichen Motorradunfälle werden durch Autofahrer verursacht) sowie von Fahrbahnmängeln ist für Biker überlebenswichtig," so Michael Praschl, der Koordinator der Sicherheitsinitiative "Bikers Project".

Motorrad-Todesopfer im 1. Halbjahr 2002 (2001) (2000):
Ö: 42 (48) (63)
B: 2 (3) (1)
K: 6 (1) (3)
NÖ:13 (10) (20)
OÖ: 6 (11) (10)
S: 1 (2) (3)
St: 6 (10) (15)
T: 7 (10) (6)
V: 0 (1) (5)
W: 1 (0) (0)

Bikers Project macht auch darauf aufmerksam, dass die Sommermonate für Biker besonders gefährlichen sind. Im Vorjahr war allein im Juli unter den Bikern die Horrorzahl von 23 Todesopfern zu beklagen!

Nähere Informationen: http://www.bikersproject.at

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Unfallstatistik - Innenministerium:
Otmar Bruckner:
Tel.: 01 5312 64693

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OTS0046 2002-07-03/09:50

030950 Jul 02

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