Revolution in der modernen Leistenbruchchirurgie

Implantation neuer titanisierter Kunststoffnetze im Wilhelminenspital

Wien (OTS) - An der 2. Chirurgischen Abteilung des Wilhelminenspitals im Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) kommen seit kurzem völlig neue Implantate zur Verstärkung des defekten Bindegewebes bei Leistenbrüchen zur Anwendung. Diese so genannten titanisierten Kunststoffnetze werden mittels Schlüssellochchirurgie eingesetzt. Größter Vorteil der Methode: Das Wiederauftreten von Brüchen liegt bei nur einem Prozent, im Gegensatz zu herkömmlichen Operationstechniken, bei denen 15 Prozent der Patienten mit neuerlichen Leistenbrüchen rechnen müssen.

Sehr gute Körperverträglichkeit durch geringes Gewicht und Spezial-Material

Die Netze bestehen aus Kunststoff und sind mit einer äußerst gut verträglichen Titanschicht überzogen. Dadurch können chronische Entzündungen und Nervenschmerzen stark verringert werden. Aber auch das geringe Gewicht der neuen titanisierten Kunststoffnetze trägt zur optimalen Körperverträglichkeit bei. Im Vergleich zu bis zu 150 Gramm schweren herkömmlichen Kunststoffnetzen wiegen die neuen Netze nur noch zwischen 16 und 35 Gramm pro Quadratmeter.

Leistenbruch-OP sind weltweit am häufigsten

"Diese überzeugenden Vorteile veranlassten uns, als erste chirurgische Abteilung in Österreich die titanisierten Kunststoffnetze in der Leistenbruchchirurgie einzusetzen", so Oberarzt Dr. Rene Fortelny von der 2. Chirurgischen Abteilung im Wilhelminenspital des KAV. "Immerhin sind Leistenbruch-OP weltweit die häufigsten Eingriffe. Allein in Österreich werden jährlich an die 40.000 Patienten wegen eines Leistenbruches operiert."

Allgemeine Informationen:
o Wilhelminenspital: http://www.health.magwien.gv.at/kav/wil/ (Schluss) bw

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030946 Jul 02

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