Eurofighter: EADS nimmt exklusive Vertragsverhandlungen mit Österreich auf

Position des Eurofighters als Kernelement der europäischen Luftverteidigung bestätigt

Wien/München (OTS) - Die EADS begrüßt die Entscheidung der österreichischen Bundesregierung, exklusive Vertragsverhandlungen zur Beschaffung von bis zu 24 Eurofighter-Kampfflugzeugen zur Ablösung der auszumusternden Draken aufzunehmen. Die Chief Executive Officers (CEOs) der EADS, Philippe Camus und Rainer Hertrich, erklärten:
"Mit dem Beginn der Vertragsverhandlungen für den Eurofighter hat die österreichische Regierung die Weichen für die modernste Ausrüstung des Bundesheeres (ÖBH), die Stärkung der österreichischen Wirtschaft und die weitere Integration Europas gestellt. Wir freuen uns, daß die österreichische Regierung das leistungsfähigste System und vor allem ein europäisches Produkt ins Auge gefasst hat. Sie hat damit auch die Position des Eurofighters als das künftige zentrale Rückgrat einer gemeinsamen europäischen Luftverteidigung gestärkt. Diese Entscheidung, die auch Signalwirkung auf andere potenzielle Auftraggeber haben wird, ist zudem weiterer Beweis dafür, dass wir in der Lage sind, uns auch im militärischen Bereich gegen eine scheinbar übermächtige transatlantische Konkurrenz im harten Wettbewerb durchzusetzen."

Die beiden Chefs der EADS sehen die österreichische Entscheidung auch als Bestätigung dafür, den europäischen Verteidigungsmarkt weiter auszubauen: "Nach den vielversprechenden Entscheidungen der letzten Monate zur Beschaffung des militärischen Airbus A400M und zum Transporthubschrauber NH90 in zahlreichen europäischen Ländern ist der Eurofighter auf dem besten Wege, sich über die 'Kernnationen' des Programmes hinaus als das tragende Element europäischer Sicherheit zu etablieren."

Aloysius Rauen, Leiter des EADS-Geschäftsbereichs Militärflugzeuge, unterstrich, dass die EADS und das Eurofighter-Konsortium neben dem fortschrittlichsten Produkt auch das überzeugendste Angebot zur industriellen Partnerschaft der österreichischen Wirtschaft auf den unterschiedlichsten Gebieten der Hochtechnologie vorgelegt hätten: "Wir werden in den nun folgenden Verhandlungen die in uns gesetzten Erwartungen erfüllen und uns als verlässlicher Partner Österreichs erweisen."

"Die Ablösung der zur Ausmusterung anstehenden Draken durch den Eurofighter als dem modernsten Mehrzweck-Kampfflugzeug auf dem Weltmarkt bedeutet einen Quantensprung für das österreichischen Bundesheer", sagte Rauen. "EADS-Militärflugzeuge wird gemeinsam mit allen Konsortialpartnern dafür sorgen, daß die Lieferung und Indienststellung der von der österreichischen Regierung beauftragten Eurofighter vertragsgerecht und reibungslos verläuft. Das Gleiche", so Rauen, "gilt selbstverständlich auch für die korrekte Umsetzung der von uns eingegangenen Gegengeschäfte zur Stärkung der österreichischen Wirtschaft, insbesondere der klein- und mittelständischen Unternehmen."

Das Eurofighter-Programm ist eine Kooperation der EADS mit den Konsortialpartnern Alenia Aerospazio/Finmeccanica und BAE Systems. Die Luftstreitkräfte Deutschlands, Großbritanniens, Italiens und Spaniens haben 620 Eurofighter (plus 90 Optionen) beauftragt. Die ersten Flugzeuge für den Truppendienst werden im vierten Quartal 2002 an die Kunden ausgeliefert.

Mit einem Umsatz von 30,8 Mrd. EUR im Jahre 2001 und über 100.000 Mitarbeitern ist die EADS European Aeronautic Defence and Space Company das größte europäische Luft- und Raumfahrtunternehmen und die Nummer 2 weltweit. Die EADS ist in den Bereichen zivile Luftfahrt, Hubschrauber, Raumfahrt, militärische Transport- und Kampfflugzeuge sowie Verteidigungstechnologie und Services tätig. Unter anderem hält die EADS 80 Prozent an Airbus, 75 Prozent an der Raumfahrtfirma Astrium, 100 Prozent an dem Hubschrauber-Hersteller Eurocopter, 43 Prozent am Eurofighter-Programm und 37,5 Prozent an dem Lenkflugkörper-Produzenten MBDA.

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