Industrie zu Abfangjägern: Jetzt Innovationschance nützen

IV-GS Fritz: Industriellenvereinigung unterstützt sicherheitspolitische Entscheidung der Bundesregierung -Gegengeschäfte transparent und im Sinne der Nachhaltigkeit für den Innovationsstandort abwickeln - IV respektiert Typenentscheidung

Wien (PdI). Ihre Unterstützung für den Ankauf neuer Abfangjäger für das österreichische Bundesheer erneuerte anlässlich der Typenentscheidung im heutigen Ministerrat die Industriellenvereinigung: "Die mutige sicherheitspolitische Entscheidung der Bundesregierung birgt neben den Sicherheitsaspekten große Chancen für den Innovationsstandort Österreich. Wird - wie von der IV immer forciert - das Gegengeschäftsvolumen im Sinne maximaler Hebelwirkung für die Innovation eingesetzt, dann wird dies ein wichtiger Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes und damit auch für den Wohlstand Österreichs sein", erklärte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Dkfm. Lorenz Fritz.

Die Industriellenvereinigung wird die Abwicklung gemeinsam mit der WKÖ im Sinne der Transparenz und Nachhaltigkeit monitoren, betonte der IV-Generalsekretär, der daran erinnerte, dass Gegengeschäfte im Zuge öffentlicher Beschaffungen ein übliches Instrument der Wirtschaftspolitik sind. Dieses zu nützen ist nicht nur legitim, sondern sinnvoll, insbesondere wenn es um Markteintrittschancen für österreichische Unternehmen und langfristige Innovationskooperationen geht. "Wir müssen das Innovationsziel einer F & E Quote von 2,5 Prozent - als Zwischenziel des europäischen Lissabonprozesses - möglichst schnell erreichen. Die Gegengeschäfte können dafür einen wertvollen Beitrag leisten."

Die Typenentscheidung für den Eurofighter respektiert die Industriellenvereinigung. Bei der Gesamtevaluation der Angebote standen militärische Gesichtspunkte im Vordergrund. Die Industriellenvereinigung, die auch in der Bewertungskommission des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit eingebunden war, sieht in dem angebotenen Gegengeschäften von EADS einen attraktiven Kooperationsrahmen für involvierte Unternehmen, Forschungseinrichtungen und damit den Standort insgesamt.

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