Schicker zufrieden mit neuem Messe-Konzept

Wien, (OTS) "Messen und Kongresse waren und sind ein wesentlicher Motor für die Wirtschaft einer Stadt und darüber hinausgehend auch touristische Anziehungspunkte. Das bedeutet aber auch, dass ein Messestandort stets attraktiv und auf dem "Stand der Zeit" gehalten werden muss", betonte Wiens Planungsstadtrat Rudolf Schicker Montag anlässlich der Präsentation der Wettbewerbsergebnisse zur Neugestaltung der Vorplätze bzw. einem Messehotel-Projekt.

Nachdem im Jahr 2000 Wien vor der Wahl gestanden ist, den Messestandort aufzugeben oder mit neuen Konzepten der Wiener Messe "neuen Schwung" zu verpassen, entschied sich die Stadt für Zweites -für Stadtrat Schicker eine absolut richtige Entscheidung. Mit dem Gestaltungskonzept von Architekt Gustav Peichl, in dem neue Messehallen, ein Kongresszentrum, eine Mall und Parkmöglichkeiten vorgesehen sind, sowie den nunmehrigen Siegerprojekten von Arch. Czech und Arch. Katzberger ZT GesmbH werde den Anforderungen eines modernen und zeitgemäßen Messe- und Kongressbetriebes Rechnung getragen.

Gleichzeitig betonte Schicker, dass auch das weitere Umfeld gestalterischen Überlegungen im Rahmen von Wettbewerben unterzogen wird, um einen attraktiven Stadtteil entstehen zu lassen, der das Messegelände und die Freizeit- und Erholungsbereiche des Praters zu einem einheitlichen Ganzen verbinden soll. Die Stadt Wien wird hier besonderes Augenmerk darauf legen, dass zeitgemäße Einrichtungen, etwa im Entertainmentbereich, für zusätzliche Impulse sorgen. Auch ArchitekturstudentInnen aus der "Graduate School of Design" in Harvard (Boston), betreut von Gastprofessor Gustav Peichl, haben sich mit dem Bereich Messe/Wiener Prater auseinandergesetzt und Ideen für den Wiener Prater entwickelt. Ebenso beschäftigen sich StudentInnen der TU-Wien mit dem Messeumfeld. "Diese Ideenfindungen können interessante und unkonventionelle Ergebnisse bringen, einen städtebaulichen Wettbewerb jedoch nicht ersetzen", betonte Schicker.

Über die wirtschaftliche und stadtgestalterische Komponente hinausgehend war für Stadt Wien aber auch wichtig, dass die Abwicklung des Verkehrs ohne Beeinträchtigung der Lebensqualität für die Anrainerinnen und Anrainer erfolgen kann. "Mit dem vorliegenden Verkehrskonzept, den Parkraumkonzept sowie der hervorragenden Anbindung an die verlängerte U-Bahnlinie U2 wird es möglich sein, den für einen Messe- und Kongressbetrieb notwendigen Verkehrsfluss ohne Behinderungen und Beeinträchtigungen zu gestalten.", unterstrich der Planungsstadtrat.

Nicht zuletzt hob Schicker die überaus positive Zusammenarbeit mit der Messe Besitz GmbH hervor. Es sei jedenfalls eine schöne Bestätigung für die intensive Arbeit, dass 2003 der internationale Kardiologenkongress in den neuen Messehallen stattfinden wird. Allein die Umwegrentabilität für diesen Kongress wird auf rund 55 Millionen EURO geschätzt, ein wesentlicher Impuls nicht nur für Wiens, sondern Österreichs Wirtschaft insgesamt. "Wien liegt hinsichtlich Kongresstourismus im internationalen Vergleich an vierter Stelle. Mit den neuen Wettbewerbsergebnissen wurde nunmehr ein weiterer Schritt zur Attraktivierung des neuen Wiener Messezentrums und somit des Messe- und Kongressstandortes Wien gesetzt.", so Schicker abschließend. (Schluss) gb

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