Hummelgasse: Hausabbruch in Schutzzone erfolgte ohne Bewilligung

Denkmalschutz für die Klimtvilla ist dringend erforderlich

Wien, 1.7.2002 Nachdem Bagger das Haus Hummelgasse 80 in einer Nacht-und Nebelaktion am vergangenen Freitag abend dem Erdboden gleich gemacht haben, fordert die Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Dorothea DRLIK die sofortige Verhängung des Denkmalschutzes für die Klimt-Villa im 13. Bezirk. "Dieser Abriss war illegal" empört sich Drlik: "denn das Haus befindet sich in einer Schutzzone. Hiefür wäre eine Abbruchgenehmigung, die nicht vorliegt, nötig gewesen".***

Mit der Demolierung dieses Nachbargebäudes der Klimt-Villa habe man vollendete Tatsachen geschaffen. Das Haus war ein anschauliches Beispiel dafür, wie das ursprüngliche Klimt-Atelier vor der Umgestaltung ausgesehen hat. Insgesamt handelt es sich um das ehemalige, von der Hietzinger Hauptstraße bis zur jetzigen Wittegasse reichende Herrenhausareal, auf dem sich neben anderen Wirtschaftsgebäuden auch das Klimt-Atelier befand.

Damit die Klimt-Villa einer dem kunsthistorischen und kulturellen Stellenwert gerecht werdenden Verwendung zugeführt werden könne, sei eine Denkmalschutzwidmung notwendig, so Drlik weiter. Den entsprechenden Antrag habe sie in der Bezirksvertretung bereits beantragt, schloß Drlik.

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