Zwazl: FPÖ mit Uralt-Vorschlägen zu Krankenkassen

Wirtschaftsbund NÖ: Zentrale Einheit sicher nicht effizienter

St. Pölten (OTS) - "Die aktuellen Vorschläge der FPÖ zu den Krankenkassen sind uralt und sollen offensichtlich nur von der Diskussion um die Person Reinhart Gaugg ablenken", kommentiert NÖ Wirtschaftsbund-Obfrau Sonja Zwazl die FPÖ-Forderung nach einer Zusammenlegung von Krankenkassen. "Die FPÖ ist sich ja nicht einmal untereinander einig, was sie nun fordern soll: die Zusammenlegung der neun Gebietskrankenkassen oder die Fusion der Berufskassen für Gewerbe, Bauern und Beamte."

Generell lehnt Zwazl die Errichtung einer neuen, riesigen, zentralen Verwaltungseinheit, in der die Kosten- und Leistungstransparenz noch viel schwieriger ist als in regionalen Krankenkassen, ab. "Und dass eine zentrale Einheit effizienter wirtschaftet, glauben auch nur die Freiheitlichen", sagt Zwazl. Viel wichtiger ist es, den Wettbewerb unter den Kassen zu erhalten bzw. noch auszubauen und die Qualität zu sichern. Außerdem sind nicht die Personalkosten das Problem bei der Kassenfinanzierung, sondern die explodierenden Kosten für die Leistungen.

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