"Thema Familienfreundlichkeit betrifft Frauen und Männer"

LR Schmid besuchte das Vorarlberger Kinderdorf

Bregenz (VLK) - Frauen- und Familienlandesrätin Greti
Schmid besuchte heute, Montag, das Vorarlberger Kinderdorf
in Bregenz. Grund war die Präsentation des Kinderdorfes als
einer der Preisträger beim Wettbewerb "Frauen- und Familienfreundlichste Betriebe 2001". "Auf diesem Wege
wollen wir möglichst viele Betriebe zur Nachahmung
anregen", so Schmid. Aus ihrer Sicht, so Schmid, betrifft
das Thema "Familienfreundlichkeit" sowohl Frauen als auch
Männer, denn "motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
bringen besondere Leistungen für die Betriebe". ****

Der Bewerb gilt als Anreiz für die teilnehmenden
Unternehmen und soll deren Engagement zur besseren
Vereinbarkeit von Beruf und Familie und zur Förderung der Chancengleichheit öffentlichkeitswirksam anerkennen. Dass Vorarlbergs Betriebe handfeste Taten setzen, wenn es um
frauen- und familienfreundliche Maßnahmen und damit um die
bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht, wurde
kürzlich in Wien eindrucksvoll bestätigt, freut sich
Landesrätin Greti Schmid. Alle drei Vorarlberger Vertreter
wurden auch von Minister Herbert Haupt ausgezeichnet. Das
Kinderdorf Vorarlberg, Landessieger in der Kategorie Non-Profit-Betriebe, wurde im Bundesbewerb hervorragender
Zweiter. Wie der Geschäftsführer des Vorarlberger
Kinderdorfes Christop Hackspiel festellte, sind
"Motivation, Einsatzbereitschaft und Flexibilität unserer Mitarbeiter die wichtigsten Erfolgsfaktoren für die
Bewältigung vielschichtiger Aufgaben". Das soziale
Wohlbefinden erachte er als eine Form des Wohlstandes, so
Hackspiel.

Führungspositionen ausgewogen verteilt

Das Vorarlberger Kinderdorf beschäftigt derzeit 126 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Frauenanteil liegt
bei 67 Prozent. Es wird großer Wert auf Chancengleichheit
und Gleichbehandlung gelegt. Bei der Verteilung von Führungsaufgaben wird auf ein ausgewogenes Verhältnis
zwischen Frauen und Männern geachtet. Dieses Prinzip ist schriftlich in den Führungsgrundsätzen verankert.
Beispielsweise führt die Leiterin des Bereiches "Ambulanter Familiendienst", Alice Hagen-Canaval, als Teilzeitkraft (25
Stunden pro Woche) 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Flexibel und innovativ

Besonders die hohe Flexibilität und innovativen
Lösungsansätze des Vorarlberger Kinderdorfes überzeugten in
der Wertung. Alle Mitarbeiter haben eine vereinbarte Jahresarbeitszeit, 60 Prozent aller Frauen und 45 Prozent
der Männer arbeiten in Teilzeitmodellen. Seit diesem Jahr
gibt es ein Zeitansparungsmodell für längere Abwesenheiten (Sabbatregelung). Das Kinderdorf kann besonders in der Bewertungskategorie "Frauen- und Familienfreundlichkeit"
sehr viele Maßnahmen aufweisen (Ferienwohnungen,
Dienstwohnungen, freiwillige Sozialleistungen,
Betriebspension, unbezahlter Urlaub in Notfällen). Das
Vorarlberger Kinderdorf legt auch großen Wert auf die kontinuierliche Weiterbildung seiner Mitarbeiter.
(ug/dig,nvl)

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