Firlinger: Postbus-Belegschaftsvertretung soll jetzt an Verhandlungstisch zurückkehren

Österreichische Lösung muß auch im Interesse der Gewerkschaft liegen

Wien, 2002-07-01 (fpd) - Einen Appell, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, richtete heute der freiheitliche Verkehrssprecher Reinhard Firlinger an die Belegschaftsvertretung der Postbus AG und die Postgewerkschaft.***

"Ziel neuerlicher Gespräche zwischen Gewerkschaft und BMVIT muß und wird es wohl sein, den Belegschaftsvertretern Ängste zu nehmen, daß es im Zuge der Einbindung der privaten Busunternehmer zu einem Rosinenpicken kommt. Dies durchaus zu einem Zeitpunkt, zu dem das BMVIT noch nicht einmal der Eigentümervertreter der Postbus AG ist", stellte Firlinger fest.

Man habe nüchtern und klar die Situation zu analysieren, um im Herbst zu einer tragfähigen Lösung zu gelangen, die einerseits den Anforderungen der Nahverkehrsbedürfnisse entspreche und andererseits mit dem geltenden Arbeits- und Sozialrecht zu 100% in Einklang zu bringen sei. Spekulationen, gleich welcher Art, hätten nichts auf der Tagesordnung verloren, so Firlinger weiter.

In dieser Hinsicht gäbe es sehr konkrete und brauchbare Vorschläge, wie auch die letzte Aussendung des 2. Nationalratspräsidenten Prinzhorn zeige. Diese könnten allerdings nur dann umgesetzt werden, wenn die österreichische Buslösung nicht von vornherein torpediert werde. Schon aus diesem Grund sei die Einhaltung der Reihenfolge und der geordnete Übergang in Richtung ÖBB von entscheidender Bedeutung.

Zurückzuweisen seien hingegen die Aussagen von Postbus-Vorstand Wilhelmine Goldmann, Politiker hätten keinerlei Verständnis für die Wirtschaft. "Ich kann mit solchen Platitüden nichts anfangen, sie sind Anzeichen zimperlicher Überreaktionen", schloß Firlinger. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 /5814

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC