BMSG: Kindergeld ist größte familienpolitische Leistung der Gegenwart

ÖGB völlig ratlos und ohne Gegenkonzept

Wien (BMSG/OTS)- "Angesichts der stürmischen Zunahme von Anträgen zum Kindergeld meldet sich ein völlig ratloser und verstörter ÖGB zu Wort", so die Reaktion des BMSG auf die Ausführungen der ÖGB-Vizepräsidentin Renate Csörgits. Das BMSG konstatiere im ÖGB ein schlechtes Gewissen, weil die Karenzgeldregelung der Vergangenheit ein völlig unbefriedigendes familienpolitisches Modell gewesen sei, welches letzten Endes auch ein Versagen des ÖGB dokumentiere. ****

"Es war höchste Zeit, dass wir mit dem Kindergeld ein Erfolgsprodukt geschaffen haben, welches wir guten Gewissens den Familien in unserem Lande anbieten können", so das Sozialressort. Die Regelung des Kindergeldes habe die Quadratur des Kreises wahr gemacht. Mütter und Väter zeigen sich über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf höchst zufrieden. Die Möglichkeit eines hohen Zuverdienstes garantiere, dass ein Kontakt zur Wirtschaft aufrecht erhalten werden könne. Für Unternehmen sei die Bereitschaft von Frauen und Männern, die sich der Kinderbetreuung widmen und trotzdem berufliche Interessen wahr nehmen, ein wertvolles Argument für die Wiederbeschäftigung nach der "Babypause".

Der ÖGB tappt hier in die Falle seines eigenen reduzierten Familienverständnisses. Jahrzehntelang hätte der ÖGB und die von ihm unterstützten SPÖ-Regierungen Zeit gehabt, vernünftige Regelungen zu Gunsten von Müttern und Vätern zu entwickeln, die für eine gewisse Zeit die Betreuung ihrer Kinder übernehmen möchten. Der ÖGB habe hier völlig versagt und die Familien im Regen stehen gelassen, betonte das BMSG. Nun habe eine familienfreundliche Atmosphäre in unserem Lande Platz gegriffen, die auf die speziellen Bedürfnisse von Familien besonders Rücksicht nehme.

Geburtenstatistik untermauert Erfolg des Kindergeldes

Laut Statistik Austria ist die Anzahl der Geburten im April dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 % gestiegen. An diesem Zuwachs hat das Kindergeld einen entscheidenden Anteil, was auch viele Experten bestätigen. Ein weiteres Indiz für die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Berufstätigkeit sei auch die starke Zunahme der Teilzeitarbeit gerade bei Frauen, unterstrich das BMSG. Auch diesem Trend liege verlässliches Zahlenmaterial der Statistik Austria zu Grunde.

Hotline des BMSG informiert zum Kindergeld

Das BMSG lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, sich bei der Familienhotline unter der kostenlosen Telefonnummer 0800-240 262 über das Kindergeld zu informieren. Im übrigen wolle man auch auf SP-Vorsitzenden Gusenbauer verweisen, der jüngst sogar das Kindergeld gelobt habe. (Schluss) bxf

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