Schieder: Wiener sozialer Wohnbau als Vorbild für Europa

Internationale Konferenz: Housing Cultures -Convergence and Diversity

Wien, (OTS) "Der Wiener Wohnbau sieht sich in der bewährten Tradition des sozialen Wohnbaus der Ersten Republik. Auf Basis dieses tief verwurzelten Grundziels, dass Wohnen für alle leistbar sein soll, versucht die Stadt heute mit Hilfe neuer Instrumente und neuer Ideen diesen Anspruch umzusetzen. Das geschieht unter anderem durch die Wohnbauförderung und Wohnbeihilfe. Aber auch der demokratische Aspekt des Wohnens wird groß geschrieben. So zum Beispiel durch die Mietermitbestimmung im Gemeindebau und durch die Gebietsbetreuungen. Und letztendlich ist der Wiener soziale Wohnbau auch der Träger weltweit modernster und qualitativ hochwertigster Architektur", erklärte Gemeinderat Andreas Schieder bei der Eröffnung des ENHR-Kongresses am Montag im Wiener AKH.

Wien ist diese Woche Veranstaltungsort einer Konferenz zum Thema "Housing Cultures - Convergence and Diversity". Veranstalter dieses von der Stadt geförderten Events ist das European Network für Housing Research (Europäisches Netzwerk für Wohnforschung, ENHR), ein aus mehr als 1.000 Sozialwissenschaftern bestehendes internationales Diskussions- und Veranstaltungsforum, das 1988 gegründet worden ist. Wohnen und Stadtentwicklung stehen im Mittelpunkt der Arbeit des ENHR. Neben Studien, Veröffentlichungen und Umfragen geschieht das vor allem durch eine jedes Jahr stattfindende internationale Konferenz.

Heuer wurde erstmals Wien als Tagungsort ausgewählt. Das gibt den etwa 500 Teilnehmern der Konferenz die Möglichkeit, den Wiener sozialen Wohnbau vor Ort kennen zu lernen. Und es gibt umgekehrt den heimischen Teilnehmern die Möglichkeit, von den Referenten und Teilnehmern aus ganz Europa neue Instrumente und Ansätze kennen zu lernen.

Die Themenpalette dieser Veranstaltung ist sehr breit. Vor allem geht es darum, die Ansprüche an den Wohnbau der Zukunft zu definieren. Die Themen umfassen unter anderem Wohnen aus historischer und kultureller Perspektive, die politischen Implikationen des Wohnbaus, der Einfluss der Wohnkultur auf die Stadtplanung und die Finanzierungsmöglichkeiten von Wohnungen.

Aber auch Migration, nachhaltiges Bauen und Wohnen, Wohnen und Gesundheit, Stadterneuerung, individuelle Wohnvorstellungen und vor allem sozialer Wohnbau werden ausführlich behandelt.

Das vollständige Programm der Veranstaltung ist im Internet unter: http://www.enhr2002.at zu erfahren. (Schluss) gmp

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Mag. Gerd Millmann-Pichler
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