AK: Geld abheben im Urlaub ab heute billiger

Wien (AK) - Gute Nachricht für Urlauber: Ab heute 1.Juli dürfen laut einer EU-Verordnung bei Behebungen und Zahlungen mit der Bankomatkarte und Kreditkarte im Euro-Raum keine höheren Gebühren verrechnet werden als im Inland. Die AK Wien hat bei 8 Wiener Banken (Bank Austria, BAWAG, Creditanstalt, Easy-Bank, Erste Bank, PSK, RLB NÖ Wien) aktuell erhoben, ob es durch diese Verordnung zu einer Änderung der Kontogebühren bzw der Spesen für die Bankomatbehebung im Inland kommen wird. Bei allen erhobenen Banken werden die Auslandsgebühren im Euro-Raum den Inlandsgebühren angeglichen und:
Die Inlandsgebühren wurden bislang nicht erhöht. Die AK wird aber weiterhin im Interesse der KonsumentInnen die Kontogebühren beobachten.****
 
Bankomatkarte
Die gute Nachricht für die KonsumentInnen: Bisher wurde bei Behebungen mit der Bankomatkarte im Ausland eine Provision von 0,75% zuzüglich einer Fixgebühr von 1,82 Euro pro Behebung berechnet, bei Bezahlung mit der Bankomatkarte an einer Bankomatkassa (POS) 0,75 % plus 1,09 Euro. Diese Kosten fallen jetzt im Euro-Raum weg.

Kreditkarte
Bei Behebung mit der Kreditkarte werden aber weiterhin Gebühren verrechnet. Denn bei Abhebungen fallen sowohl in Österreich als auch im Euroland nach wie vor Gebühren in Höhe von rund 3 Prozent mindestens aber 3,63 Euro, an. Außerhalb des Euroraumes werden Gebühren in Höhe von rund 3 Prozent mindestens aber 3,63 Euro und zusätzlich Manipulationsgebühren in der Höhe von einem bis zwei Prozent berechnet.
 
Der AK-Tipp:

+ Zum Bezahlen von Rechnungen im Euroraum ist die Kreditkarte am Besten geeignet.

+ Der Bezug von Bargeld ist im Euroraum mit der Bankomatkarte am billigsten.

+ Unbedingt Verhältnisse im Urlaubsland (Bankendichte, Öffnungszeiten etc) berücksichtigen.

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Thomas Angerer

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