Feistritz im Rosental macht die Rose zu ihrem Leitbild

Aktivitäten und Projekte "im Namen der Rose" sollen wirtschaftliche und touristische Belebung bringen - LH Haider unterstützt Gestaltung des "Rosenpfades"

Klagenfurt (LPD) - Feistritz im Rosental gab sich am Samstag abend besonders "rosig". Alles stand "im Zeichen der Rose". Kein Wunder, die Gemeinde setzt konsequent auf das Image der Rose, versteht sich als Rosengemeinde und hat nach mehreren Rosenprojekten als einen vorläufigen Höhepunkt ein Rosenfest initiiert, an dem Vereine und Bevölkerung aus der Gemeinde und dem ganzen Rosental überaus zahlreich mitwirkten und teilnahmen. Rosenlieder wurden von groß und klein zum besten gegeben. Auch schmackhafte süsse Rosentaler wurden verteilt. Zum Tanz spielten - keine Frage - "Die Rosentaler" auf. Erstmals wurde auch eine Rosenkönigin gekürt: Barbara Begusch darf diesen Ehrentitel ein Jahr lang bis zur nächsten Wahl beim nächsten Rosenfest tragen.

Wie Bürgermeister Hubert Gradenegger sagte, sei es
das Ziel, das ganze Rosental zum "Kultur- und Landschaftsgarten" zu machen. Das Rosendorfprojekt, das in Feistritz umgesetzt wurde und wird, schließt u.a. einen historischen Rosengarten, ein Rosenmuseum und einen Rosenpfad zwischen Ortszentrum und dem Rosenmuseum in Suetschach ein. Auch eine eigene Rosenserviette als aussergewöhnliches, künstlerisch interessantes und sammelwürdiges Objekt wurde bereits unter der Initiative von Maler Reinfried Wagner und Gemeindevorstandsmitglied Claudia Haider umgesetzt. Dass es vielfältigste Rosenprodukte, wie etwa auch ein Rosenbier gibt, sei ebenfalls erwähnt. Besonders hervorzuheben: über 5000 Rosenstöcke von edelsten Sorten wurden im Gemeindegebiet gepflanzt.

Das Rosendorfprojekt, ein Leader-Projekt, bezifferte der Bürgermeister mit 200.000 Euro, der Großteil wird durch EU-Mittel aufgebracht. Rühriger Rosendorf-Projektleiter ist Wolfram Schefcik. Die Rose ist das Leitbild für kulturelle und touristische Aktivitäten, um Feistritz wirtschaftlich weiter voranzubringen. Gerade im Gastronomiebereich werden neue Akzente gesetzt, so Gradenegger, der steigende Gästezahlen erwartet. Feistritz ist übrigens nicht nur die stärkste Tourismusgemeinde im Rosental, sondern auch ein aufstrebender Industriestandort.

Der Bürgermeister dankte beim Rosenfest insbesondere Landeshauptmann Jörg Haider und Tourismus- und Wirtschaftsreferenten LHStv. Karl Pfeifenberger für deren Unterstützung. Die Landespolitiker gratulierten zum gemeinsam getragenen eindrucksvollen Rosendorfprojekt und Rosenfest, das Mike Diwald moderierte. Der Landeshauptmann sagte seine finanzielle Unterstützung bei der künstlerischen Ausgestaltung des Rosenpfades mit Skulpturen von Kärntner Künstlern zu. Grußworte und Glückwünsche für die Rosengemeinde gab es auch von LAbg. Rudolf Schober (für LHStv. Peter Ambrozy) und LAbg. Robert Lutschounig (für LR Georg Wurmitzer). (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Landespressedienst
Tel.: (0463) 536-2852
http://www.ktn.gv.at/index.htmlKärntner Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL/NKL