LH Haider: Mehr Autonomie für Kärntens Jägerschaft

Vorstoss für Selbstverwaltungsmodell der Kärntner Jägerschaft ähnlich jenem der Kärntner Feuerwehren - Ziel ist Entbürokratisierung und mehr Effizienz - LH Haider lud Jägerschaft zu Enquete

Klagenfurt (LPD) - Kärntens Jägerschaft soll künftig mehr Autonomie erhalten. Landeshauptmann Jörg Haider hat dahingehend einen Vorstoss unternommen und der Jägerschaft den Vorschlag gemacht, den Weg in Richtung "mehr Eigenständigkeit" zu beschreiten. Es sollte die Jagdverwaltung aus der Landesverwaltung ausgegliedert werden und die Agenden in die Selbstverantwortung der Jägerschaft übertragen werden, plädierte der Landeshauptmann für eine Kompetenzübertragung -angelehnt an das Beispiel der Kärntner Feuerwehren, die sich bereits seit über zehn Jahren selbst verwalten.

Wie Haider ausführte, habe sich die Selbstverwaltung der Kärntner Feuerwehren gut bewährt, obwohl es anfänglich große Zweifel und Bedenken gegeben hatte. Kärnten war hinsichtlich der Schaffung von Autonomie für die Feuerwehren Vorreiter in Österreich, andere Bundesländer folgten viel später bzw. folgen überhaupt erst jetzt diesem Modell. Auch bei den Jagdagenden könnte Kärnten erneut zum Vorreiter werden, wie das Land Kärnten überhaupt ein Motor in Angelegenheiten der Verwaltungsreform sei, so Haider.

Die Selbstverwaltung würde sowohl Kosten sparen als auch die Effizienz erhöhen und damit beitragen, Bürokratie abzubauen. Ein entscheidender Punkt sei, dass die Bürger sich dann nicht mehr mehrfachverwaltet fühlen müßten, sagte Haider.

Der Landeshauptmann hat in diesem Zusammenhang die Jägerschaft zu einer Enquete eingeladen, um die nächsten Schritte abzustecken und offene Fragen zu klären. Dieses Angebot wurde von der Jägerschaft mit Landesjägermeister Ferdinand Gorton an der Spitze auch gleich gerne angenommen. Auch die Jägerschaft hatte sich in ihrem eigenen Leitbild zu mehr Eigenständigkeit bekannt. (Schluss)

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