Salmonellen: Gesundheitsbehörden setzen weitere Maßnahmen

LR Bischof: Hygiene muss absoluten Vorrang haben

Bregenz (VLK) - Der von Gesundheitslandesrat Hans-Peter
Bischof eingesetzte Krisenstab zur Eindämmung des Salmonellen-Ausbruchs in verschiedenen Altersheimen hat
heute weitere gesundheits- und lebensmittelpolizeiliche
Maßnahmen gesetzt. Die Verteilerküche im Altersheim
Alberschwende wird morgen, Donnerstag, mit Bescheid
geschlossen, da sich dort Hinweise für einen
persistierenden Salmonellenherd ergeben haben. ****

Die St. Anna - Sodexho, Betreiberin der betroffenen Altersheimküchen, unterstützt alle Maßnahmen der Gesundheitsbehörden und hat die Verteilerküche in
Alberschwende mit sofortiger Wirkung geschlossen, um sicher
zu stellen, dass die Infektionskette unterbrochen wird. Von
ihrer Seite wird alles getan, um zur Aufklärung der Infektionsursache beizutragen.

Zahlreiche Lebensmittelaufsichtsorgane des Landes prüfen
derzeit die küchenhygienischen Gegebenheiten in den
betroffenen Einrichtungen. Dies dient einerseits der Ursachenforschung, andererseits als Qualitätskontrolle für
die bisher eingesetzten Desinfektionsmaßnahmen. Ein
Vorliegen endgültig aussagekräftiger Prüfergebnisse wird in
den nächsten Tagen erwartet.

Derzeit liegen der Bezirkshauptmannschaft Bregenz als zuständiger Gesundheitsbehörde folgende Daten vor:
Insgesamt sind bei rund 100 Personen Durchfälle
aufgetreten, bei 27 Personen wurde eine
Salmonellenerkrankung bisher eindeutig im Labor
festgestellt. Elf Personen befinden sich in
Krankenhausbehandlung, drei davon als Verdachtsfälle. Zwei Todesfälle sind zu beklagen.

Landesrat Bischof weist nochmals auf die Dringlichkeit
eines besonders sauberen Umganges mit Nahrungsmitteln
gerade in der heißen Jahreszeit hin. Denn die Hygiene steht
bei der Vermeidung von Salmonellenerkrankungen an
vorderster Stelle. Die richtige Lagerung und sorgfältige Zubereitung in allen Bereichen des Essens ist dringend zu
beachten.
(gw,nvl)

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