Drauradweg: Startschuß für einzigartiges EU-Projekt fiel in Lienz

Neben touristischem Nutzen soll das Projekt vor allem die Völker und Regionen verbinden - Erlebnisradweg von Toblach bis Marburg bis 2005 fertig, weitere Ausbauschritte geplant

Klagenfurt (LPD) - Der Drauradweg soll ein europäisches Vorzeigeprojekt werden. Der Startschuss für dieses einzigartiges EU-Projekt wurde heute im Beisein vieler Politiker und der Bevölkerung auf dem Hauptplatz in Lienz gegeben. Höhepunkt war die feierliche Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung durch die Vertreter aller beteiligten Länder zum vorbildlichen Ausbau des Weges, der sich neben touristischen Aspekten vor allem als völkerverbindendes Nachbarschaftsprojekt versteht. Der Drauradweg führt von Toblach (Südtirol) über Osttirol und Kärnten nach Marburg und soll bis 2005 fertiggestellt sein. In späterer Folge will man ihn noch schrittweise erweitern.

Landeshauptmann Jörg Haider hob die große europäische Bedeutung dieses Radweges für die betroffenen Regionen hervor. Neben der touristischen Bedeutung sei vor allem sein völkerverbindender Charakter wichtig. Der Drauradweg verbinde zahlreiche Regionen, die in ihrer Identität erhalten bleiben müssten. Die Lienzer Stadtchefin Helga Machne begrüßte Landeshauptmann Wendelin Weingartner, die Südtiroler Abgeordnete Martha Stocker (in Vertretung von LH Luis Durnwalder), Landtagspräsident Reinhold Purr (als Vertreter von LH Waltraud Klasnic), Präsident Oskar De Bona (Provinz Belluno), Joze Protner, Vizebürgermeister von Marburg/Maribor, Eugenio Ambrosi (Friaul) sowie Landesrat Gerhard Dörfler und zahlreiche Bürgermeister von Gemeinden an der Drau, darunter Helmut Manzenreiter aus Villach, Helmut Krainer aus Ferlach und Herbert Hantinger aus Lavamünd.

Für die Vertreter der Regionen und alle Unterstützer des Drauradweges gab es einen wunderschönen "landesüblichen" Empfang, also mit Musik und Schützenaufmarsch vor der Liebburg in Lienz. Alle Redner betonten die Bedeutung des grenzüberschreitenden Projektes entlang eines europäischen Flusses, das nun umgesetzt werde. Es sei ein Zeichen der Gemeinsamkeit der Regionen und bekräftige die Hoffnung auf ein einiges Europa. Beim Festakt wurden auch die Nationalflaggen von Österreich, Italien und Slowenien gehisst sowie die jeweiligen Nationalhymnen abgespielt. Von allen herzlich bedankt wurde Helga Machne, die den Startschuss zu diesem Erlebnisradweg organisiert hatte. (Schluss)

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