Sparkassen unterstützen Initiative zur BWG-Novelle

Eigenständigkeit der Sparkassen bleibt erhalten Wien (OTS) - Die österreichischen Sparkassen unterstützen die Initiative zur Novelle des Bankwesengesetzes (BWG), die eine entsprechende Konsolidierung der Sparkassen gemeinsam mit der Erste Bank ermöglicht. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde heute im parlamentarischen Finanzausschuss beschlossen und dürfte noch vor der Sommerpause verabschiedet werden. Danach können alle Institute, die die Voraussetzungen erfüllen, eine eigene Kreditinstituts-Gruppe bilden und somit die Vorteile einer Sektor-Konsolidierung nützen.

Der Sparkassenverband betont in diesem Zusammenhang, dass die Selbständigkeit der Sparkassen durch die Novelle nicht berührt wird. Die Vorteile der dezentralen Organisation sowie der lokalen Verankerung und Eigenständigkeit der Sparkassen bleiben erhalten. Entscheidungsfreiheit und Verantwortung für die Geschäftstätigkeit liegen weiterhin ausschließlich in den Händen der Institute.

Weiters wird die Eigenkapitalstruktur innerhalb der Sparkassengruppe optimiert und der be-stehende Haftungsverbund im Interesse der Kunden gestärkt. Die Sparkassen sehen in dieser Novelle zum BWG eine weitere Möglichkeit, die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe zu stärken und eine eigenständige Entwicklung abzusichern.

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