Grollitsch kritisiert heuchlerische Tierschutzhaltung von Rot-Grün

Wien, 2002-06-26 (fpd) - Der freiheitliche Bundestierschutzsprecher Dr. Udo Grollitsch wertete es als ungeheuer heuchlerisch und doppelzüngig, daß die rot-grüne Opposition im heutigen Justizausschuß gegen die wohlüberlegte und solide begründete Verschärfung des Tierquälereiparagraphen im Strafgesetzbuch abgestimmt habe. Damit hätten sich Sozialdemokraten und Grüne in Sachen Tierschutz ein für alle Mal demaskiert. ****

Während SPÖ und Grüne der Bundesregierung ständig zum Vorwurf machten, sich zu wenig für den aktiven Tierschutz einzusetzen und lautstark ein Bundestierschutzgesetz einforderten, seien sie in Wahrheit, so Grollitsch, nicht einmal bereit, eine vergleichsweise kleine, aber wirkungsvolle Änderung des Strafrechts mitzutragen. So betreffe die geplante Verschärfung des § 222 StGB einen wirkungsvolleren Schutz gegen rohe Mißhandlung, das hilflose Aussetzen von Tieren, Mißstände beim Tiertransport, das in tierquälerischer Absicht erfolgende Aufeinanderhetzen von Tieren, Qualen durch eine den Bedürfnissen völlig widersprechende Tierhaltung und das mutwillige Töten von Wirbeltieren. Zudem handle es sich um eine maßvolle Novellierung, die im Vorfeld der Begutachtung bereits wesentliche Zustimmung aus Tierschützerkreisen erfahren habe.

Mit der heutigen Abstimmung im Justizausschuß habe sich einmal mehr bestätigt, was er, Grollitsch, bereits vor Wochen dem sozialdemokratischen Klubobmann Josef Cap vorgeworfen habe. Nämlich eine parlamentarische Anfrage zur geplanten Verschärfung des Tierquälereiparagraphen dazu zu mißbrauchen, die diesbezüglichen seriösen Bemühungen des freiheitlichen Justizministers - und damit letztlich den Tierschutz selbst - ins Lächerliche zu ziehen.

Die Qualität des Tierschutzes spiegle den ethisch-kulturellen Entwicklungszustand einer Gesellschaft wider. Daß sich Sozialdemokraten und Grüne gegen solche "Qualitätsverbesserungen" stellten, werfe ein bezeichnendes Licht auf deren moralische Befindlichkeit, so der freiheitliche Bundestierschutzsprecher abschließend. (Schluß)

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