Ausschreibung: Österreichisch-französischer Journalistenpreis "Joseph Roth"

Wien (OTS) - Österreich und Frankreich vergeben in diesem Jahr zum dritten Mal den "Joseph-Roth"-Journalistenpreis. Die Auszeichnung wird im Herbst 2002 zum Gedenken an den Geburtstag des österreichischen Schriftstellers, der einen großen Teil seiner Schaffensperiode in Paris verbracht hat, an einen österreichischen oder französischen Journalisten für seinen publizistischen Beitrag zum besseren Verständnis der gegenseitigen Beziehungen beider Länder verliehen werden. Zum Bewerb zugelassen sind Beiträge für die Print-und elektronischen Medien.

Diese von der Bank Austria mit EUR 3.700 dotierte Auszeichnung ist Teil des österreichisch-französischen Aktionsplans, der im Oktober 1997 zur Vertiefung der bilateralen Beziehungen von den Botschaften beider Länder erstellt wurde. Die Trägerschaft des Preises setzt sich österreichischerseits aus dem Verband österreichischer Zeitungen, dem Österreichischen Rundfunk (ORF) und der Bank Austria und auf französischer Seite aus der Association de la Presse Diplomatique und Le Monde zusammen.

In der siebenköpfigen Jury unter dem Vorsitz von Prof. Paul Lendvai sind die Trägerschaft sowie der österreichische Botschafter in Paris und der französische Botschafter in Wien vertreten.

Die zum Journalistenwettbewerb zugelassenen Beiträge müssen in deutscher oder französischer Sprache abgefasst sein und seit der letzten Verleihung des Preises Ende September 1999 ausgestrahlt oder veröffentlicht worden sein. Die Einreichfrist für die Beiträge endet am 31. Juli 2002. Die Beiträge für die französischen Medien sind bei der Österreichischen Botschaft in Paris (6, rue Fabert; 75007 Paris; Tel.: 0033/1/40 63 30 63,Fax: 0033/1/40 63 30 68), jene für die österreichischen Medien bei der Französischen Botschaft in Wien (Technikerstraße. 2; 1040 Wien; Tel.:0043/1/502 75-118, Fax:
0043/1/502 75-161) einzureichen.

Die Überreichung des Preises, der auch von Air France unterstützt wird,wird im Herbst 2002 in Wien erfolgen.

Der Joseph Roth-Preis wurde 1998 an die französische Journalistin Françoise Lepeltier von Le Figaro und 1999 an die ORF-Korrespondentin in Frankreich, Eva Twaroch, verliehen.

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