ASVG-Novelle: Ist Pühringer gegen die Novelle oder gegen die WGKK?

Pühringer bekämpft mit Falschaussagen die WGKK statt die Novelle

Wien (OTS) - Statt sich gegen die mißglückte ASVG-Novelle und ihre Verfechter innerhalb der ÖVP stark zu machen, versucht LH Pühringer mit haarsträubenden Falschmeldungen die Wiener Gebietskrankenkasse zu bekämpfen. "Es würde mich nicht wundern, wenn Pühringer bezüglich der ASVG-Novelle innerhalb seiner Partei und innerhalb des Koalitionsausschusses umfällt. Schließlich scheint er noch nicht voll realisiert zu haben, dass die Urheber dieser Pseudoreform in den Regierungsparteien sitzen und nicht bei der WGKK. Wenn er eine schlechte Regierungsvorlage verbessern möchte, wird ihm das mit Ausfällen gegen Sallmutter oder Kassenobmänner kaum gelingen. Es ist nachgerade eine Chutzpe die WGKK anzuschwärzen während seine Parteifreunde im Sozialausschuss die ASVG-Novelle beschließen" stellte der Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse Franz Bittner fest.

Pühringer hat in der gestrigen ZIB2 von Wertpapiervermögen der WGKK gesprochen, die zuerst verbraucht werden müßten, bevor Geld aus Oberösterreich "nach Wien" fließt. Dem Landeshauptmann dürfte entgangen sein, dass die WGKK im ersten Quartal 2002 rund 81 Millionen Euro ungedeckte Kredite offen hat um den Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. "Der Kasse ein geheimes Vermögen anzudichten obwohl die Versicherungsleistungen nur mehr durch die Aufnahme von Fremdmittel finanziert werden können ist eine Gemeinheit" sagte Bittner.

Pühringer spricht auch von einem Liegenschaftsvermögen der WGKK von über einer Milliarde, das nur veräußert werden müßte, um die Finanzierungsprobleme der WGKK zu lösen. "Die WGKK verfügt über nicht betriebsnotwendige Immobilien mit einem Buchwert von 551.940 Euro, die laut Ministerium zum überwiegenden Teil unverkäuflich sind. Mit 551.940 Euro könnte man die Leistungsaufwendungen der WGKK für genau 2 Stunden und 23 Minuten abdecken" erläuterte Bittner. "Pühringer will die WGKK mit Falschaussagen bewußt in Mißkredit bringen, um von der Perpektivenlosigkeit der Gesundheitspolitik seiner Parteifreunde abzulenken. Die WGKK ist eine nachweislich gut 'gemanagte' Kasse, was sich unter anderem in einer der niedrigsten Verwaltungskostenquoten und einer der geringsten Verwaltungspersonalstände pro Versichertem widerspiegelt" schloss Bittner

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