Stadt Villach verwehrt sich gegen FPÖ-Angriffe

Wien (OTS) - Haltlose Unterstellungen sollen von eigenen Fehlern ablenken und schaden letztlich nur der Stadt Villach und ihren Bürgern: Der FPÖ-Landtagsklub hat den Städten Villach und Völkermarkt heute in einer Presseaussendung eine "skandalöse Vorgehensweise" vorgeworfen, weil die Müll-, Kanal- und Wassergebühren nach einer angeblich "mutwilligen Anhebung" deutlich gestiegen seien.

Die Stadt Villach weist diese Behauptungen entschieden zurück. "Die Erhöhung der Kommunalabgaben erfolgte keineswegs mutwillig! Tatsächlich mussten wir unter an-derem auf neue Umweltschutznormen reagieren, die den Gemeinden vorgeschrieben wurden" stellt Bürgermeister Manzenreiter klar.

Tatsche ist, dass die Stadt Villach nach Vorgaben durch Bund und Land rund 500 Mil-lionen Schilling in eine vollbiologische Kläranlage investieren musste. Diese Ausgaben sind ebenso aus den Gebühren abzudecken, wie der beispielgebende Ausstieg aus der Nutzung des Dobratsch als Schigebiet zum Schutz des Trinkwassers.

Auch der Kanalförderungsbeitrag des Bundes an die Gemeinden ist von 5 Milliarden Schilling auf 3 Milliarden deutlich gesunken. Gleichzeitig wurde aber die Abgabeschuld der Kommunen an den Bund beim Altlastensanierungsbeitrag dramatisch erhöht. So hat sich für die Stadt Villach allein der zu leistende Altlastenbeitrag von 90 Schilling (1995) auf 600 Schilling (2001) pro Tonne erhöht (+ 666,6 Prozent). Städte müssen bei Förderungen insgesamt mehr Ausfälle verkraften, als ländliche Räume.

Manzenreiter sieht in den Behauptungen des FPÖ-Landtagklubs insgesamt den billigen Versuch, wieder einmal auf Kosten der Villacher von Fehlern und Versäumnissen anderer abzulenken. So ist etwa die von der FPÖ versprochene Mietensenkung nicht eingetreten.

Villach war und ist stolz darauf, für die Wirtschaft u.a. wegen der relativ günstigen Kommunalabgaben ein interessanter Standort zu sein. "Aussagen wie die des FPÖ-Landtagklubs schaden unserem ausgezeichneten Image" fürchtet Manzenreiter.

Nach einer von LR Dörfler präsentierten Studie zum Vergleich von 69 Städten und Großgemeinden liegt Villach im Bereich der Müll-, Kanal- und Wassergebühren unter den zehn preiswertesten Gemeinden in Österreich. Auch laut der Forschungsgesellschaft FGW ist die monatliche Belastung eines Haushaltes mit 42,9 Euro in der Drau-stadt günstiger, als etwa in Klagenfurt (48 Euro).

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