Graber (KPÖ): WorldCom Skandal sollte eine Warnung sein

Wien (OTS) - Der neuerliche Mega-Finanzskandal, diesmal verursacht durch den US-Telekommunikationsriesen WorldCom, "ist als letzte Warnung vor der weiteren Privatisierung der öffentlichen Dienste und vor allem des Pensionssystems zu verstehen", so KPÖ-Wirtschaftssprecher Mag. Michael Graber.

Die Verschleierung der Verluste des Konzerns (4 Mrd Euro) hatte offenbar die Stabilisierung des Aktienwerts an den Börsen zum Ziel. Graber: "Es ist anzunehmen, dass damit die Investment- und Pensionsfonds, die in WordlCom Aktien investiert hatten, ihre Schäfchen großteils noch ins Trockene bringen konnten. Privatinvestoren werden durch den heutigen Kurssturz von 70 Prozent auf jeden Fall einen Großteil ihres Vermögens und ihrer Pensionsvorsorge verlieren."

Bereits beim Skandal um die Enron-Pleite vor einigen Monaten verloren tausende Beschäftigte nicht nur ihren Job sondern auch ihre Altersvorsorge in Form des konzerneigenen Pensionsfonds.

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