KUKACKA: MEHRPHASENFÜHRERSCHEIN ZUM SCHUTZ JUGENDLICHER VERKEHRSTEILNEHMER

Versicherungen sollen Prämien für junge Lenker senken!

Wien, 26. Juni 2002 (ÖVP-PK) Im Verkehrsausschuss wurde heute, Mittwoch, der sogenannte Mehrphasenführerschein diskutiert und beschlossen. Dieser Beschluss beruht auf einem Antrag aller vier Fraktionen und zielt darauf ab, durch die Einführung einer zweiten Ausbildungsphase für junge Führerscheinbesitzer die oftmals hohe Risikobereitschaft junger Lenker aufzuarbeiten. Geschehen soll dies durch Feedbackfahrten, Fahrsicherheitstrainings und verkehrspsychologische Gruppengespräche, führte ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Mag. Helmut Kukacka aus. ****

"Mit diesen Neuerung tragen wir dem Umstand Rechnung, dass gerade in der Gruppe der jugendlichen Verkehrsteilnehmer die Unfallrate überproportional hoch ist. So gehörten trotz eines Bevölkerungsanteils von nur 12 Prozent im vergangenen Jahr über ein Drittel aller im Straßenverkehr Verletzten und ein Viertel aller Getöteten der Altersgruppe der 15- bis 24jährigen an", erläuterte der Verkehrssprecher.

Ein wichtiger Bestandteil der nun vorliegenden Reform sei für die ÖVP immer gewesen, dass es für die Führerscheinanwärter durch die Einführung des Mehrphasenführerscheins zu keinen Mehrkosten kommen darf, sondern diese Mehrkosten von den KFZ-Versicherungen, die ja von weniger Unfällen profitieren, getragen werden. Der ÖVP-Verkehrssprecher weiter: "Die Prämien für junge Lenker sollten gesenkt werden. Schließlich sind die Versicherungen die Nutznießer dieser neuen Mehrphasen-Fahrausbildung. Diese führt zu einem Rückgang der
Verkehrsunfälle und damit auch der Schadensfälle. Sinkende und geringere Schadensfälle schaffen bei den Versicherungen den nötigen finanziellen Background."
(Schluss)

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