Morak ehrt slowakischen Operndirektor Juraj Hrubant

Eröffnung der Ausstellung von Karl Prantl in Bratislava

Wien/Bratislava (OTS) - Staatssekretär Franz Morak verleiht heute, Mittwoch, dem Operndirektor des Slowakischen Nationaltheaters Bratislava Juraj Hrubant das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse. "Bratislava ist längst zu einer internationalen Kulturstadt geworden und beeinflusst mit seinen szenischen Inszenierungen, Musikalität, Professionalität und Freude die mitteleuropäische Kulturlandschaft. Die Oper Bratislava ist zu einem geschätzten Ziel des Wiener Publikums geworden," so Staatssekretär Franz Morak anlässlich der Überreichung des Ordens in der Oper Bratislava.

"Unter der Direktorenschaft von Juraj Hrubant ist die Oper von Bratislava zur Talentesschmiede für die Wiener Staatsoper geworden. Opernintendanten eines Nachbarhauses der Wiener Staatsoper mit einem österreichischen Orden auszuzeichnen ist ein Beispiel für gelebte mitteleuropäische Nachbarschaft und zeigt die besondere Verbundenheit unserer beiden Länder einerseits sowie auch der beiden Häuser andererseits", so Morak bei der Ordensüberreichung.

Im Zuge seines Aufenthaltes in Bratislava eröffnet Staatssekretär Morak heute Nachmittag außerdem die Ausstellung von Karl Prantl, die in der Galerie der Stadt Bratislava bis 1. September läuft. Das österreichische Kulturforum Bratislava zeigte diese Ausstellung des Bildhauers bereits in Kosice und nun in Bratislava. Morak bezeichnete Prantl bei der Eröffnung als wichtigen Vertreter der Österreichischen Bildhauerei, der auch immer schon sehr enge Kontakte zur slowakischen und zur tschechischen Kunstszene gepflegt hat, unter anderem im Rahmen der von ihm mitinitiierten Bildhauer-Symposien. Im Jänner 2002 hatte er eine große Retrospektive im tschechischen Museum für bildende Künste in Prag ("Haus der schwarzen Muttergottes").

"Gerade diese beiden Anlässe zeigen, dass zwischen Österreich und der Slowakei enge kulturelle Netzwerke geknüpft wurden. Vor allem im Bereich der darstellenden Kunst konnte in den letzten Jahren viel bewegt werden. Nun wollen wir auch den Austausch im Bereich der bildenden Künste verstärkt fördern", so Morak abschließend.

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