Politik entscheidet über Fortbestand der Kleinwasserkraftwerke

Wien (OTS) - Durch einen Kompetenzstreit zwischen den Politikern
der Länder und des Bundes wird seit Monaten eine vernünftige Lösung in Richtung eines Ökostromgesetzes verzögert, ein Gesetz, das die Unterstützung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen zum Ziel haben muß.

Seit einem halben Jahr kämpfen viele österreichische Kleinkraftwerksbetreiber ums Überleben und erste Insolvenzen sowie Notverkäufe zumeist ins kapitalstarke Ausland zeigen die aktuelle Dramatik!

Verlorengegangenes ist nie mehr wiederzubeschaffen und diese Entwicklung droht, wenn die Politik auf Landes- und Bundesebene weiter zaudert und Gebote der Stunde nicht erkennt oder erkennen will.

Der Österreichische Verein zur Förderung von Kleinkraftwerken (ÖVFK) fordert ein österreicheinheitliches Staffelmodell, mit dem die nötigen Fördergelder zielgenau und damit effizient eingesetzt werden. Nur mit Hilfe der Kleinwasserkraft sind sowohl die Ziele eines nachhaltigen Naturschutzes als auch die Ziele der EU (Anteilssteigerung Erneuerbare Energien) kostengünstig zu erfüllen. Die EU denkt konkret an Strafzahlungen in Milliardenhöhe für Länder, die die vorgeschriebene Reduktion von CO2-Werten nicht erreichen. Es ist äußerst unklug und kurzsichtig, das österreichische Kleinwasserkraftpotential zu zerstören.

Der ÖVFK mit seinen rund 1000 Mitgliedern wird im Fall des Scheiterns der Verhandlungen nicht zögern, das politische Unvermögen öffentlich sowohl in unserem Land als auch in Brüssel deutlich zu machen.

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Österreichischer Verein zur Förderung
von Kleinkraftwerken
Christoph WAGNER
Landessprecher für Oberösterreich
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Tel. 07289/71930 Fax - 4
wagner.c@utanet.at

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