Europäischer Jugendkonvent 9. - 12. Juli im Europäischen Parlament in Brüssel

In welchem zukünftigen Europa möchten Jugendliche von heute leben - neun junge ÖsterreicherInnen diskutieren mit

Wien (OTS) - In zwei Wochen wird das Europäische Parlament in seinen Brüsseler Räumlichkeiten eine ganz besondere Plenartagung erleben: Von 9. - 12. Juli trifft sich dort der Europäische Jugendkonvent, um die Vorstellungen der jungen Europäerinnen und Europäer für die Zukunft der Union zu formulieren.

Bereits in seiner Eröffnungsrede am 28. Februar regte der Präsident des EU-Reformkonvents Valéry Giscard d'Estaing an, nach dem Muster des Konvents, wie er von den Staats- und Regierungschefs auf der Tagung des Europäischen Rates in Laeken eingesetzt wurde, auch einen "Konvent der Jugend Europas" zu organisieren. Die Teilnehmer an diesem Jugendkonvent sollten gemeinsam erarbeiten, welche Vorstellungen sie von dem Europa haben, in dem sie in 25 oder 50 Jahren leben möchten.

Nun ist es soweit: In der zweiten Juliwoche treffen einander 210 junge Europäerinnen und Europäer aus den 28 Mitglieds- und Beitrittsländern im Europäischen Parlament in Brüssel.

Der Jugendkonvent wird zunächst in einer dreitägigen Sitzung, ausgehend von den Themen "Aufgaben und Visionen der Europäischen Union", "Demokratie und Partizipation in der EU" und "Europa in einer globalisierten Welt", Entwürfe erarbeiten. Am vierten Tag werden die Resultate dieses Prozesses dem Europäischen ("Erwachsenen-")Konvent präsentiert und gemeinsam debattiert. Die Vorstellungen der Jugendlichen vom zukünftigen Europa fließen so direkt in die Arbeit des Reformkonvents ein.

Österreich ist mit insgesamt neun Teilnehmern beim Jugendkonvent vertreten. Drei junge Delegierte wurden von den drei österreichischen Europaabgeordneten - MEP Johannes Voggenhuber, MEP Maria Berger, MEP Reinhard Rack - benannt, die dem Konvent als Vertreter des Europäischen Parlaments angehören. Sechs Jugendliche wurden von den Mitgliedern und stellvertretenden Mitgliedern des Konvents nominiert, die Vertreter der Regierung und des Nationalrates sind.

Die Konventsmitglieder waren aufgefordert, die Vorschläge der auf nationaler bzw. europäischer Ebene tätigen Jugendorganisationen zu berücksichtigen und für eine breit gefächerte Vertretung der Jugend zu sorgen (Alter, berufliche Situation, Geschlecht, Verhältnis zwischen ländlichem und städtischem Raum, Mitglieder/Nichtmitglieder von Vereinigungen, etc.).

Zur Vorbereitung des Jugendkonvents veranstaltet die österreichische Bundesregierung am Nachmittag des 27. Juni eine weitere "Europarunde" in der Hofburg. Dazu eingeladen wurde neben den neun Jugendkonventsmitgliedern auch ein repräsentativer Querschnitt an österreichischen Jugendlichen im Hinblick auf Alter, Geschlecht und politische Ausrichtung.

Vor der "Europarunde" treffen die österreichischen Delegierten zum Jugendkonvent im Informationsbüro des Europäischen Parlaments zu einem inhaltlichen Briefing zusammen.

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