Neudeck: Postbus-Streik: Protestfahrt ist Zweckentfremdung von Betriebsmitteln

Wien, 2002-06-26 (fpd) - Als "Chuzpe der Sonderklasse" bezeichnete der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Detlev Neudeck die heutige Protestfahrt von rund dreißig Bussen am Wiener Ring. "Nicht nur, daß die Gewerkschaft mit diesem Streik dem Unternehmen ohnehin einen schweren finanziellen Schaden zufügt und damit genau jene Arbeitsplätze gefährdet, die sie zu schützen vorgibt, mit den Protestfahrten tut sie das auch noch direkt auf Kosten des Unternehmens", kritisierte der Obmann des RFW-Wien. ****

Auf den regulären Routen werde - zum Schaden des Unternehmens und der Kunden - nicht gefahren, gleichzeitig würden die Betriebsmittel für sogenannte Protestfahrten zweckentfremdet verwendet, so Neudeck. Jeder Streiktag verursache ohnehin einen finanziellen Schaden von rund 700.000 Euro. Wenn die Gewerkschaft so weiter mache, gefährde sie die Sanierung des Unternehmens und damit den Bestand der Arbeitsplätze.

"Wenn die Gewerkschaft glaubt, sie müsse unbedingt aus parteipolitischer Taktik heraus gegen diese Fusion protestieren und die Menschen verunsichern, dann soll sie das zumindest auf eigene Kosten tun, den Sprit für die sogenannten Protestfahrten selbst bezahlen und Busse anmieten", schloß Neudeck. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 /5814

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC