Land lässt Unwetter-Geschädigte nicht im Stich

LR Schwärzler präsentierte erste Schadensbilanz

Bregenz (VLK) - Nach den heftigen Unwettern der letzten
Woche hat das Land den durch Hagelschäden Betroffenen zur Durchführung der Aufräumungs- und Sicherungsarbeiten sowie
zur Entschädigung der nicht versicherten Schäden rasche
Hilfe aus Mitteln des Katastrophenfonds zugesagt. Landesrat
Erich Schwärzler präsentierte heute, Dienstag, im
Pressefoyer eine erste Schadensbilanz. ****

Insgesamt waren im Zuge der Unwetter 350 Feuerwehrler im
Einsatz, um Muren und umgestürzte Bäume zu räumen, Straßen
zu sichern sowie Keller auszupumpen. Die Feuerwehren hatten insgesamt bis zu 260 Einsatzstellen zu bearbeiten.

In den hauptbetroffenen Gebieten (Klaus, Weiler,
Fraxern, Röthis, Götzis) entstanden Windwurfschäden im Gesamtausmaß von rund 16.700 Festmeter. Schwärzler: "Um die
Gefahr des Borkenkäferbefalls hintanzuhalten werden vorerst
die geworfenen Fichten-Flächen aufgearbeitet. Nach den
Abklärungen mit den Holzakkordanten und den Sägewerken bzw.
dem Holzhandel wird ein Einsatzplan für die Aufarbeitung
und die Holzvermarktung erstellt."

Der durch die Hagelversicherung gedeckte Schaden an Landwirtschaftskulturen wird auf rund 400.000 Euro
geschätzt, für die nichtversicherten Landwirtschaftsschäden besteht eine Entschädigungsmöglichkeit aus Mitteln des Katastrophenfonds. Im Kirschendorf Fraxern wurde die
Gesamternte mit ca. 45.000 kg vernichtet, für 12 bis 14
Betriebe sind die Auswirkungen existenzbedrohend. Zudem
müssen Folgeschäden für 2003 befürchtet werden.

Entschädigungsanträge können auch über die Homepage des Landes Vorarlberg (www.vorarlberg.at unter "Aktuell im
InVoNet") heruntergeladen werden; für nähere Auskünfte
steht Ulrike Eugler, Agrarbezirksbehörde Bregenz (Tel. 05574/511-41037) zur Verfügung.

LH Sausgruber und LR Schwärzler danken den Gemeindeverantwortlichen und der Wildbach- und
Lawinenverbauung für die Koordination der Aufräumarbeiten
sowie den zahlreichen Feuerwehrleuten, Förstern und
ehrenamtlichen Helfern für ihren unverzüglichen Einsatz.
(gw,nvl)

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

Landespressestelle Vorarlberg

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL/NVL