Drogenkontrolle im Straßenverkehr: Firlinger erwartet SPÖ-Zustimmung

Weiterer Schritt zur Umsetzung des nationalen Verkehrssicherheitsprogrammes

Wien, 2002-06-25 (fpd) - Die verpflichtende Drogenkontrolle im Straßenverkehr sei ein weiterer Schritt zur Umsetzung des nationalen Verkehrssicherheitsprogrammes. "Dieser Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit darf sich auch die SPÖ nicht entziehen. Daher ist es um so erfreulicher, wenn die SPÖ von ihrer Blockadepolitik abrückt und ihre Zustimmung zur Einführung von Bluttests erteilt", erklärte heute FPÖ-Verkehrssprecher Mag. Reinhard Firlinger.****

Die Einführung von Drogentests im Straßenverkehr sei eine langjährige freiheitliche Forderung, betonte Firlinger. "Mit fadenscheinigen Argumenten haben frühere Regierungen und auch die Grünen die Einführung solcher Maßnahmen immer wieder abgelehnt, obwohl seit langem bekannt war, daß Drogen und Medikamente im Straßenverkehr mindestens ein ebenso großes Problem darstellen, wie Alkohol am Steuer". Die vorgesehene Einführung von verpflichtenden Bluttests sei Bestandteil des nationales Sicherheitsprogrammes und solle zur weiteren Reduktion der Unfallzahlen führen, erklärte Firlinger. "Die Einführung von verpflichtenden Bluttest bei Drogenverdacht ist schließlich der bereits bestehenden Blutprobe bei Verdacht auf Alkoholkonsum nachgebildet."

Diese notwendige Regelung zur Erhöhung der Verkehrssicherheit dürfe nicht länger verhindert werden. Auch die SPÖ könne sich diesem Reformwillen nicht länger verschließen und müsse konstruktiv ihre Unterstützung im Interesse der Verkehrssicherheit wahrnehmen, sagte Firlinger abschließend. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

01 401105833

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC