Kärnten: Einstimmiger Finanzierungsbeschluss für "LKH Klagenfurt neu" in der Regierung

LH Haider: Mutigste Entscheidung seit Jahrzehnten - Baubeginn Herbst 2003

Klagenfurt (LPD) - Einstimmig über die Bühne gegangen ist heute bei der Sitzung des Kärntner Regierungskollegiums der Finanzierungsbeschluss für den Neu- und Umbau des Landeskrankenhauses Klagenfurt. Damit gibt es nach dem ebenfalls einstimmigen Beschluss im Aufsichtsrat der Krankenanstalten-BetriebsGmbH (KABEG) nun endgültig "grünes Licht" für das 270 Millionen Euro Projekt "LKH Klagenfurt neu". Baubeginn ist im Herbst 2003.

Landeshauptmann Jörg Haider bezeichnete die Entscheidung beim Pressefoyer nach der Regierungssitzung als "mutigste Entscheidung seit Jahrzehnten" und als "Meilenstein für die medizinische Versorgung in Kärnten." Das LKH Klagenfurt mit seinen über 4000 Beschäftigten wird medizinische Leistungen in 28 verschiedenen Disziplinen anbieten und zum zweitwichtigsten Schwerpunktkrankenhaus in Österreich aufsteigen. Auch an einen medizinischen Know-How-Transfer mit Großbritannien ist gedacht, was dem Spital zusätzlich Einnahmen bringen soll, sagte Haider.

Neben der Optimierung der medizinischen Leistungen und Patientenversorgung im Zuge der Umsetzung des Krankenanstaltenplanes habe das Projekt auch enorm positive Auswirkungen auf das heimische Bau- und Baunebengewerbe. 2000 Menschen Minimum schätzt Haider, werden bei der Umsetzung des "LKH neu" Beschäftigung finden.

Wie der Landeshauptmann weiters betonte, solle bei der Planung Rücksicht darauf genommen werden, dass die viel diskutierte Verlegung des Glanflusses am LKH-Gelände, mit der er auch keine Freude habe, vermieden werde. Sollten aber gewichtige Gründe dafür sprechen, so könne das Schicksal des LKH-Projektes aber keinesfalls an der Glan scheitern, sagte Haider.

Durch die zeitgerechten Entscheidungen in der KABEG und nun in der Landesregierung sei man voll im Zeitplan. Damit stehe dem Baubeginn im Herbst 2003 nichts mehr im Wege, so der Regierungschef.

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