Kranzl: Gemeinden investieren 44, 8 Millionen Euro in Schul- und Kindergartenbauten

Frühjahrssitzung des Schul- und Kindergartenfonds genehmigt 267 Projekte die vom Land mit 10,184 Millionen Euro unterstütz werden!

Niederösterreich (SPI) In der Kuratoriumssitzung des Schul- und Kindergartenfonds am 25.06.02 wurden insgesamt 61 Neu-, Um- und Zubauprojekte mit einem Bauvolumen von 33,7 Millionen Euro, sowie 206 Projekte mit einer Bausumme von 11,087 Millionen Euro im Bereich der Einrichtung und Instandhaltung beschlossen. "Die hohe Anzahl von 267 Projekte, mit Gesamtkosten von 44,807 Millionen Euro zeigen den hohen Verantwortungsgrad der Gemeinden im Bereich von Schule und Kindergarten in Niederösterreich. Weiters sichern damit die Gemeinden wertvolle Arbeitsplätze in der jeweiligen Region. In der Frühjahrsvergabesitzung - im Herbst gibt es eine zweite Vergabesitzung - wurden alle eingereichten Projekte genehmigt. Die Unterstützung des Landes für diese Investitionsvorhaben der Gemeinden beträgt insgesamt 15,059 Millionen Euro. Als Geschäftsführerin des Schul- und Kindergartenfonds und als zuständiges Regierungsmitglied für die Kindergärten und Pflichtschulen in Niederösterreich danke ich den Gemeinden für die ständige Verbesserung des Angebotes in diesem Bereich", sagte LR Christa Kranzl nach der Kuratoriumssitzung.

Die hohe Anzahl der Projekte ist deshalb so bemerkenswert, da die finanzielle Situation der Gemeinden in vielen Fällen sehr angespannt ist. "Wir müssen aber den Schülerinnen und Schülern in den Pflichtschulen die besten Vorraussetzungen bieten. Dazu zählen die hervorragenden Lehrerinnen und Lehrer aber auch die räumlichen- und ausstattungsmäßigend Vorraussetzungen. Gleiches gilt für die Kindergärten, die ein wesentlicher Bestandteil für die Bereitschaft zu Kindern bilden. Mütter brauchen Kinderbetreuungseinrichtungen um Familie und Beruf vereinbaren zu können. Aus diesen Gründen wende ich mich entschieden gegen Einschränkungen im Schul- und Kindergartenbau, die durch eine Reduzierung der nichtrückzahlbaren Landesmittel gegeben wäre. Auch eine weitere Belastung der Gemeinden kommt für mich nicht in Frage. Für die niederösterreichischen Schulen und Kindergärten müssen die benötigten Mittel bereitgestellt werden. Hier geht es um die Zukunft unserer Kinder und damit um die Zukunft unseres Landes", so Landesrätin Christa Kranzl.
sw

Rückfragen & Kontakt:

Walter Schneider
0664 300 85 32

Büro LR Christa Kranzl

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN