Kräuter unterstreicht Kritik an Lkw-Mautvergabe

Wien (SK) Nachdem heute bekannt wurde, dass die Autobahnen-und Schnellstraßenfinanzierungs-Aktiengesellschaft (ASFINAG) mit der 'Europpass', der österreichischen Tochter von Autostrade, den Zehn-Jahres-Vertrag über Installation und Betrieb des Lkw-Mautsystems abgeschlossen hat, erneuerte SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst seine Kritik an dieser "infrastruktur- und technologiepolitisch falschen Lösung". Kräuter führt dazu aus, dass die "Vergabe eindeutig mikrowellen-lastig" durchgeführt wurde und dadurch ein veraltetes, nicht kompatibles Bemautungssystem mit 800 Überkopfbalken auf Österreichs Straßen installiert wird. "Diese Vergabe ist zu vergleichen mit einem Regierungsbeschluss, das Telefonieren mit Mobiltelefonen nur mehr von Telefonzellen aus erlaubt ist", so der SPÖ-Abgeordnete, der abschließend davon ausgeht, "dass sich der Rechnungshof sehr intensiv mit dieser Vergabeentscheidung beschäftigen wird". **** (Schluss) hm/mm

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