VP-KOROSEC: Probleme von Jungfamilien und Senioren ernst nehmen

Laska soll dafür sorgen, dass sich Wiener Eltern den Kindergarten leisten können

Wien (ÖVP-Klub) Scharfe Kritik an der Höhe der Kindergartenbeiträge übte heute VP-Gemeinderätin Ingrid KOROSEC im Rahmen der Rechnungsabschlussdebatte. "Wir stehen vor der Situation, dass sich Familien mit sogenanntem "mittleren Einkommen" den Kindergarten ganz einfach nicht mehr leisten können", kritisierte KOROSEC.***

KOROSEC verdeutlichte dieses Problem anhand von zwei Beispielen, die ihr zugetragen wurden. Im einen Fall handelt es sich um eine Alleinerzieherin mit zwei Kindern und einem Nettoeinkommen von 1980 Euro (inkl. aller Beihilfen). Beim zweiten Fall nannte die VP-Abgeordnete ein Ehepaar mit zwei Kindern und einem Nettoeinkommen von 2340 Euro. "Im ersten Fall bleiben dieser Frau nach Abzug aller Fixkosten 49 Euro im Monat zum leben über, der Familie bleiben sogar nur 393 Euro übrig. Das ist eindeutig nicht die Vorstellung, die ich von sozialer Gerechtigkeit habe", so KOROSEC in ihrer Rede. Die alleinerziehende Mutter bekommt zwar einer geringfügige Ermäßigung, das Ehepaar muss aufgrund seines Einkommens den vollen Beitrag in den Kindergärten zahlen.

"Wir fordern eine deutliche Anhebung der Bemessungsgrundlagen, damit sich Familien in Wien auch einen Kindergartenplatz leisten können. Dafür ist niemand anderer als Stadträtin Laska zuständig. Sie hat hier dringenden Handlungsbedarf."

Kultur des späteren Lebens

Sehr intensiv setzte sich KOROSEC in ihrer Rede auch mit den Problemen und Anliegen von Senioren auseinander. "Bis zum Jahr 2030 wird sich die Anzahl der Senioren in Österreich verdoppelt haben. Die Menschen dieser Altergruppe haben ein Recht darauf, dass sie gehört werden und man ihre Probleme ernst nimmt." Eine derzeit aktuelle Studie würde exakt jene Forderungen aufstellen, die die Wiener ÖVP seit vielen Jahren erhebt. "Ich erinnere nur daran, dass all unsere Bemühung für ein neues Pflegeheimgesetz und für ein Landesseniorengesetz bisher am Widerstand der SPÖ gescheitert sind."

"Eines meiner Hauptmotive für meinen Wiedereinstieg in die Kommunalpolitik war der Wunsch, dass die Senioren endlich wieder eine starke Vertreterin im Wiener Gemeinderat haben. Ich werde auch weiterhin Druck ausüben, damit ihre Anliegen ernst genommen werden und die notwendigen Maßnahmen gesetzt werden", stellte KOROSEC abschließend klar.***

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