Kautz: Zahlungsmoral der Unternehmen bei Krankenkassenbeiträgen heben

Zahlreiche Unternehmer haben große Rückstände bei ihren Krankenkassenbeiträgen, die oft jahrelang nicht beglichen werden

St. Pölten, (SPI) - "Die Regierung könnte sich unnötige Belastungen wie Ambulanzgebühren oder die Einschränkung der Mitversicherung sparen, würden die Unternehmen eine bessere Zahlungsmoral haben und nicht mit so hohen Summen im Rückstand sein", kommentiert der Gesundheitssprecher der SPNÖ, Landtagsabgeordneter Herbert Kautz den Bericht von Sozialminister Haupt über den Schuldenberg, den zahlreiche Unternehmen bei den Krankenkassen anhäufen. Allein im letzten Jahr soll er mit 835 Millionen Euro das jährliche Defizit bei weitem überschritten haben. "Da klagt man ständig über "kränkelnde Krankenkassen" - wenn man dann aber hört, welch hohe Summen hier ausständig sind, braucht man sich nicht zu wundern", so Kautz.****

Verantwortlich für die schlechte Zahlungsmoral macht Kautz die aktuelle Wirtschaftslage: "Die schlechte Auftragslage und immer besser organisierte Schwarzarbeiter setzen den heimischen Unternehmen wie gerade der Baubranche sehr zu. Hier ist die Regierung gefordert Maßnahmen zu setzen, die einerseits die Wirtschaft ankurbeln und gezielt gegen Schwarzarbeit vorgehen und andererseits den in den Enge geratenen Krankenkassen helfen, aus ihrer Finanzkrise zu kommen." (Schluss) fa/sk

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