Dietachmayr zu Hepatitis-B Schutzimpfung für Feuerwehren: Regierung soll zum Schutz der freiwilligen Helfer mitstimmen

Wien (SK) Im Rahmen des heutigen Sozialausschusses werden unter anderem zwei SPÖ-Anträge für den verbesserten Schutz von Feuerwehrleuten behandelt. Die Aufgaben der Feuerwehrhelfer reichen heute weit über den klassischen Bereich der Brandlöschung hinaus. Mehr als zwei Drittel aller 200.000 Einsätze pro Jahr zählen heute zum technischen Bereich zu dem die Bergung von Unfallopfern, deren Erstversorgung und die Übergabe an die Rettungsorganisationen gehören. Kontakt mit Körperflüssigkeiten und Schnittwunden können die Gesundheit der Feuerwehrangehörigen stark beeinträchtigen. Die SPÖ fordert daher die kostenlose Hepatitis-B Schutzimpfung für Feuerwehrleute, betonte der Vorsitzende des Sozialausschusses, Helmut Dietachmayr. ****

"Es ist nicht einsehbar", so der SPÖ-Abgeordnete weiter, "dass ehrenamtliche Helfer, die freiwillig ihre Zeit und ihre Gesundheit zum Wohle der Gesellschaft einsetzen, die Impfkosten selber tragen sollen, schließlich werden auch MitarbeiterInnen des Roten Kreuzes, der Krankenhäuser und Altenfachbetreuung gratis geimpft". "Die Koalition hat gerade aus Anlass des Jahres der Freiwilligen auf die unersetzliche Leistung der zahlreichen Helfer und Helferinnen hingewiesen, für den Schutz dieser Gruppe, die sogar ihr Leben dafür riskieren anderen Menschen zu helfen, wollen aber FPÖ und ÖVP keine Mittel einsetzen. Ich fordere die Vertreter der Regierung, auf im heutigen Sozialausschuss unseren Antrag zu unterstützen und so den vielen freiwilligen FeuerwehrmitarbeiterInnen den Schutz zukommen zu lassen, den sie verdienen", so Dietachmayr abschließend. (Schluss) hm/mm

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