RFJ-Schender: "Postbus-Streik nicht am Rücken der Schüler austragen"

Streik verantwortungslos und unüberlegt

Wien, 2002-06-25 (fpd) - Der Obmann des Ringes Freiheitlicher Jugend (RFJ) Mag. Rüdiger Schender bezeichnete diesen Streik als "in höchstem Maße unverantwortlich und skandalös". Es gehe nicht an, so Schender, daß ein parteipolitisch motivierter Streik auf dem Rücken der Schwächsten - in diesem Falle der Schüler - ausgetragen werde. 400.000 von den rund 500.000 Personen, die vom Streik betroffen seien, seien schließlich Schüler und Lehrlinge.****

"Dieser Streik schadet in erster Linie jenen tausenden Schülern, die auf Grund des Boykotts heute und morgen keine Möglichkeit haben, in die Schule zu gelangen", so der Obmann des RFJ.

"Es geht den Verantwortlichen offensichtlich nicht darum, die Interessen der Bediensteten zu schützen, wie öffentlich vorgeschoben, sondern hauptsächlich darum, parteipolitische Interessen der SPÖ voranzutreiben. Das Schreiben, in dem Betriebsratschefs Robert Wurm seine "Genossen" klar und deutlich um Unterstützung ersucht, spricht Bände", so Schender.

Vor Wurms Androhung, im Herbst einen unbefristeten Streik auszurufen, könne der RFJ-Obmann nur warnen. Einen solchen parteipolitisch motivierten Streik auf dem Rücken der Schüler auszutragen, sei mehr als unverantwortlich und mit Sicherheit nicht das richtige Mittel, Arbeitsplätze zu schützen, sondern vielmehr ein Mittel, tausenden Schülern zu schaden und sie zu verunsichern, schloß Schender.

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