Servus Abfall bereits operativ tätig

Größte österreichische Public-Private-Partnership (PPP) in Graz/Öffentliche Hand und private Entsorger gemeinsam in der steirischen Abfallwirtschaft Graz (OTS) - Die Servus Abfall DienstleistungsGmbH & Co KG, Österreichs größte Public-Private-Partnership, ist seit Ende Mai im Firmenbuch eingetragen und bereits operativ tätig. Gesellschafter der Servus Abfall sind die AEVG mit 51 Prozent und die Entsorgungsbeteiligung Graz GmbH (EBG) mit 49 Prozent, die als Bestbieter aus einer europaweiten Ausschreibung hervorgegangen ist. Die Kommanditgesellschaft ist mit einem Stammkapital von einer Mio. EUR ausgestattet, die GmbH fungiert als Geschäftsführerin für die Co KG.

Die Servus Abfall hat vor kurzem bereits die Behandlung und Verwertung von Bioabfall und Grünschnitt der Stadt Graz und des Umlandes aufgenommen. Der Baubeginn für eine Mechanisch-Biologische Restmüllbehandlungsanlage der Servus Abfall auf dem Dürrnberg in Frohnleiten steht unmittelbar bevor.

An der AEVG (Abfall- Entsorgungs- und VerwertungsGmbH, Graz) sind die Stadt Graz mit 51 Prozent und die Grazer Stadtwerke AG mit 49 Prozent beteiligt, die Gesellschafter der EBG sind die GFG (Gemeindebetriebe Frohnleiten GmbH), die Saubermacher Dienstleistungs AG und die UEG (Umwelt- und Entsorgungstechnik AG) mit je 33 Prozent sowie die entsorgt! GmbH mit einem Prozent. Geschäftsführer der neuen Servus Abfall DienstleistungsGmbH sind DI Walter Sattler (AEVG), verantwortlich für die kaufmännischen Angelegenheiten, und Mag. Gerhard Ziehenberger (UEG) zuständig für die abfallwirtschaftlichen Belange.

Für die bereits angelaufene Bioabfall-Behandlung und -Verwertung wird eine Jahresmenge von rund 26.000 Tonnen erwartet, wobei der überwiegende Anteil aus dem Gebiet der Stadt Graz stammt. Die Servus Abfall arbeitet dabei mit 20 dezentralen landwirtschaftlichen Kompostieren zusammen.

Mit Jahresanfang 2003 wird die Servus Abfall weiters die Sammlung und Verwertung von Papier, Glas und Kunststoff in der Stadt Graz und teilweise auch im Bezirk Graz-Umgebung übernehmen.

MBA-Baubeginn steht bevor

Bis dahin steht allerdings schon der Baubeginn der Mechanisch-Biologischen Restmüllbehandlungsanlage (MBA) auf dem Gelände der Deponie Frohnleiten auf dem Programm. Da seit wenigen Tagen ein rechtskräftiger Genehmigungsbescheid für die MBA vorliegt, wird schon in der zweiten Juli-Hälfte mit den ersten Vorarbeiten und danach mit dem Bau der MBA begonnen werden.

Die MBA selbst, für die rund zehn Mio. EUR veranschlagt sind, ist auf eine maximale Jahreskapazität von 76.250 Tonnen ausgelegt und soll im Herbst 2003 den Probebetrieb aufnehmen. "Damit können wir unter Einhaltung der Vorgaben der Deponieverordnung, die bekanntlich die Deponierung von unbehandelten Abfällen verbietet, gesichert am 1. Jänner 2004 den Vollbetrieb aufnehmen, wobei die Servus Abfall einen Durchsatz von 65.000 Jahrestonnen anstrebt", erklärte Mag. Gerhard Ziehenberger, der für die Abfallwirtschaft verantwortliche Servus-Geschäftsführer.

"Die Kombination der abfallwirtschaftlichen Kompetenz der öffentlichen Hand (Stadt Graz) und der Leistungsfähigkeit starker privater Abfallwirtschaftsunternehmen garantiert auf Jahre hinaus eine sichere und kostengünstige Entsorgung der steirischen Landeshauptstadt und ihres Umlandes, in das die Servus Abfall expandieren will", betonte DI Walter Sattler, der kaufmännische Geschäftsführer der Servus Abfall in einer Medien-Aussendung.

Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragen & Kontakt:

DI Walter Sattler
Tel.: 0664/4034530
Mag. Gerhard Ziehenberger
Tel.:0664/1304002

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/NEF/OTS