ÖAMTC: Spritsparen beim Fahren auch im Urlaub

14 Euro Ersparnis sind auf rund 1.000 Kilometer drinnen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben, vor allem wenn es um den Spritpreis geht. Vorausschauende Urlaubsreisende planen nicht nur die Route im Voraus, sondern auch die notwendigen Stopps an günstigen Tankstellen. Der ÖAMTC hat zwei beliebte Reiseziele der Österreicher unter die Lupe genommen. Einerseits wurde die Strecke von Wien nach Lignano-Sabbiadoro (Hin-und Rückreise schlagen mit 1.116 Kilometern zu Buche) und andererseits von Innsbruck nach Mörbisch (1.090 Kilometer) auf ihre Spritspar-Tauglichkeit geprüft. "Wer preisbewusst unterwegs ist, kann mit dem beim Tanken ersparten Geld eine vierköpfige Familie zu einer erfrischenden Jause einladen", sagt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau.

Bei der Reise von Wien nach Lignano bezahlt man mit einem Benziner, wenn man ausschließlich bei den hochpreisigen Autobahn-Tankstellen tankt insgesamt 85 Euro für die gesamte Strecke. Tankt man hingegen in Wien vor der Abfahrt bei einem Billigbieter noch voll und legt einen weiteren Tankstopp bei einem ebenfalls günstigen Anbieter in Kärnten ein, so kommt man insgesamt auf 68 Euro und damit zu einer Ersparnis von 17 Euro. Bei Diesel beträgt die Ersparnis in diesem Beispiel immerhin noch 13 Euro. "Teurer als in Österreich ist das Tanken jedenfalls in Italien, wo man für einen Liter Superbenzin derzeit durchschnittlich 1,06 Euro und für einen Liter Diesel 0,85 Euro bezahlen muss", stellt Brugger-Brandau fest.

Auch wer sich innerhalb der österreichischen Landesgrenzen bewegt, kann die Benzinpreis-Unterschiede zu seinem Vorteil nützen. Bei einer Fahrt von Innsbruck nach Mörbisch tankt man im Optimalfall das erste Mal in Oberösterreich. Je weiter man in den Osten Österreichs gelangt desto günstiger fährt man. Wer günstige Tankstellen wählt, kann sich auf dieser Strecke 14 Euro bei Superbenzin und 11 Euro bei Diesel ersparen. "Ein Ausflug nur zum Tanken ins benachbarte Ungarn lohnt sich eher nicht, weil die günstigsten Tankstellen im Burgenland billiger sind als die Durchschnittspreise an den ungarischen Tankstellen", sagt die ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin.

Bei Reisen in Österreich lohnt es sich West-Ost-Gefälle bei den Spritpreisen zu nützen

Das nach wie vor bestehende West-Ost-Gefälle bei den Spritpreisen in Österreich sollte bei der Planung der Urlaubsroute berücksichtigt werden. Der ÖAMTC hat die aktuellen Preise in den jeweiligen Bundesländern erhoben. Die Preise verstehen sich in Euro, der erste Wert betrifft Superbenzin (Tiefst- und Höchstpreis) unverbleit mit 95 Oktan, der zweite den Dieselpreis (Tiefst- und Höchstpreis):

  • Burgenland: 0,819 bis 0,934 und 0,669 bis 0,784
  • Kärnten: 0,764 bis 0,934 und 0,644 bis 0,784
  • Niederösterreich: 0,829 bis 0,948 und 0,659 bis 0,798
  • Oberösterreich: 0,749 bis 0,934 und 0,629 bis 0,784
  • Salzburg: 0,819 bis 0,934 und 0,669 bis 0,784
  • Steiermark: 0,789 bis 0,934 und 0,654 bis 0,784
  • Tirol: 0,890 bis 0,934 und 0,698 bis 0,784
  • Vorarlberg: 0,926 bis 0,934 und 0,774 bis 0,784
  • Wien: 0,749 bis 0,949 und 0,609 bis 0,799

Wer seine Österreichroute auf günstige Tankmöglichkeiten abstimmen will, findet stets tagesaktuelle Preisübersichten im Internet unter http://www.oeamtc.at/sprit. Die Preisabfragen können nach Kraftstoffsorte, Bundesland oder Ort sortiert vorgenommen werden. Wer über keinen Internetzugang verfügt, kann Preisinfos auch unter der kostenfreien Telefonhotline 0800/240 120 einholen. Für Reisen ins Ausland bietet der Club aktuelle Treibstoffpreise und viel Wissenswertes unter http://oeamtc.at/reisen/laender.

(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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