Kautz: Dringend nötige Umsatzsteuerbefreiung der Feuerwehren von ÖVP-Niederösterreich abgelehnt

Die Freiwilligen Feuerwehren leiden ohnehin schon unter der schwierigen finanziellen Situation, eine dringend nötige Entlastung wird von der VPNÖ boykottiert

St. Pölten, (SPI) - Bei der vergangenen Budgetsitzung des Niederösterreichischen Landtages brachte die SPNÖ einen Antrag zur Entlastung der Freiwilligen Feuerwehren ein. Mit einer Umsatzsteuerbefreiung bei der Anschaffung von Fahrzeugen, Geräten, Uniformen und anderem Equipment sollte die finanziell ohnehin schon angespannte Situation verbessert werden. Zustimmung fand der Antrag bei allen Fraktionen mit Ausnahme der Volkspartei - sie stimmte dagegen und verhinderte so einen Beschluss. "Das Verhindern dieses Antrages bedeutet einen schweren Schlag für die Freiwilligen Feuerwehren. Mit Bällen, Festen oder anderen Veranstaltungen versuchen die Feuerwehren die nötigen Mittel für neue Fahrzeuge und Geräte aufzubringen. Auch Gemeinden und das Land selbst leisten maßgebliche Beiträge. Mit der Umsatzsteuerbefreiung hätte ein deutliches und dringend nötiges Zeichen der Solidarität und Wertschätzung dieser freiwilligen Hilfe gesetzt werden können", ist LAbg. Herbert Kautz über die Ablehnung der VPNÖ bestürzt.****

In rund 55.000 Einsätzen mit weit über 600.000 Einsatzstunden sind die mehr als 89.000 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren im Sinne ihrer Mitmenschen tätig. Je nach Größe der Gemeinde gibt es laut NÖ Feuerwehr-Mindestausrüstungsverordung Vorschreibungen, über welche Geräte oder Fahrzeuge die Wehr verfügen muss. So müssen schon Gemeinden mit 302 bis 800 Häuser ein Tanklöschfahrzeug anschaffen, dass rund 300.000 Euro kostet. "Es ist schön und macht die Mitarbeiter sicher stolz, wenn die Leistungen der Freiwilligen mit großen Festen hervorgehoben werden. Aber ist es nicht noch viel wichtiger anstelle großer Worte ohne Folgen Taten zu setzen, die den Freiwilligen Feuerwehren im praktischen Leben helfen?", so Kautz abschließend.
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