PARTIK-PABLE: "FPÖ strebt Reform des Asylverfahrens an"

"Das gesamte Asylverfahren, also auch der Instanzenweg müßte neu überdacht werden, denn die Asylverfahren dauern in Österreich viel zu lange"

Wien, 2002-06-24 (fpd) - "Die FPÖ strebt eine Reform des Asylverfahrens an. In diesem Zusammenhang wird auch über eine Effizienzsteigerung der Abwicklung der Verfahren diskutiert werden müssen. Das Ziel muß dabei sein, daß es zu einer Verfahrensbeschleunigung kommt", meinte heute FPÖ-Sicherheitssprecherin Abg. Dr. Helene Partik-Pable zum Anstieg der Asylanträge in Österreich.****

Die Annahme, daß sich die Belastung des Unabhängigen Bundesasylsenats verringern würde, wenn die erstinstanzlichen Verfahren intensiver bzw. verbessert würden, sei lediglich eine fromme Hoffnung. "Tatsächlich gehen die im ersten Verfahren abgewiesenen Fälle in die Instanz. Dies schon deshalb, da sie in der Zeit des Berufungsverfahrens weiterhin in Österreich bleiben können", erklärte Partik-Pable.

"Das gesamte Asylverfahren, also auch der Instanzenweg müßte neu überdacht werden, denn die Asylverfahren dauern in Österreich viel zu lange. Damit wird natürlich auch die Rechtsunsicherheit für die Asylwerber größer", sagte Partik-Pable.

"Aufgrund der hohen Anzahl der Asylwerber in den vergangenen Monaten ist akuter Handlungsbedarf notwendig", schloß Partik-Pable. (Schluß)

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